Bundespolizei kontrolliert mit Maschinenpistolen

Lesedauer: 2 Min

Auf der B 30 bei Ravensburg hat die Bundespolizei am Mittwochnachmittag Auto- und Lastwagenfahrer kontrolliert. Laut Polizei ha
Auf der B 30 bei Ravensburg hat die Bundespolizei am Mittwochnachmittag Auto- und Lastwagenfahrer kontrolliert. Laut Polizei habe aber kein Zusammenhang mit den Brüsseler Ereignissen bestanden. (Foto: Derek Schuh)

Aufregung in Ravensburg: Nur einen Tag nach den Brüsseler Anschlägen hat die Bundespolizei am Mittwochnachmittag auf der B 30, Abfahrt zur B 33, Auto- und Lastwagenfahrer kontrolliert. Die Beamten suchten nach Schmugglerware, Waffen und Drogen – aber auch nach illegalen Einwanderern. Ein Hubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Die Bundespolizisten waren mit Maschinenpistolen bewaffnet. Viele Menschen, die auf der B 30 unterwegs waren, riefen verängstigt bei der „Schwäbischen Zeitung“ an.

Wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Konstanz im Gespräch mit der SZ betonte, habe „keine konkrete Gefahr“ bestanden. Der Grund für den Einsatz seien „grenzpolizeiliche Kontrollen“ in der gesamten Region gewesen. 17 Verstöße wurden festgestellt, darunter aber nichts Gravierendes. „Die Fahndung stand nicht in Zusammenhang mit den Brüsseler Ereignissen“, so der Sprecher.

In einer Pressemitteilung schreibt die Bundespolizei, dass sie an den Ländergrenzen zukünftig intensiver kontrollieren werde – unter anderem im Grenzraum zu den Benelux-Staaten sowie an Bahn- und Flughäfen. Außerdem sei eine „persönliche Schutzausstattung der Beamten vorgenommen“ worden, heißt es. Deshalb trugen die Bundespolizisten, die in Ravensburg unterwegs waren, auch Maschinenpistolen mit sich.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen