Bezirksligisten müssen wieder unter der Woche ran

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 Der TSV Heimenkirch (rechts Nino Hartinger) ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der SV Seibranz mit Zugang Kuba Jelon
Der TSV Heimenkirch (rechts Nino Hartinger) ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der SV Seibranz mit Zugang Kuba Jelonek (links, noch im Trikot des SV Weingarten) verlor gegen den SV Maierhöfen-Grünenbach. (Foto: Klaus Eichler)
Klaus Eichler

Der Saisonauftakt in der Fußball-Bezirksliga lieferte Gewinner und Verlierer. Positiv überrascht haben die Aufsteiger. Der SV Achberg und der SV Bergatreute boten sich im direkten Aufeinandertreffen ein spannendes Duell, das Bergatreute knapp gewann. Der TSV Ratzenried fegte Landesligaabsteiger SG Kißlegg vom Platz.

Der TSV Eschach ist ebenfalls mit viel Schwung in die neue Saison gestartet, doch von Ausrufezeichen setzen an die Konkurrenz will Trainer Philipp Meißner nichts wissen. „Die halbe Liga ist Favorit“, sagt Meißner. „Wir waren sehr effizient in Mochenwangen, haben von acht Chancen sechs reingemacht.“ In der SG Argental kommt am Donnerstag eine Mannschaft, bei der Meißner dreieinhalb Jahre wirkte. „Es ist schön, auf alte Bekannte zu treffen“, sagt Meißner.

„Meine Mannschaft hat sich an das Tempo der Liga gewöhnt“, sagte Trainer Gerhard Schmitz nach dem Sieg des SV Fronhofen in Argental. „Außerdem sind wir jetzt noch breiter aufgestellt.“ Sohn David, im Frühjahr vom VfB Friedrichshafen nach Fronhofen gewechselt, hat mit Zugang Christian Hepp die SG nahezu im Alleingang erledigt. Der kommende Gegner TSV Ratzenried überrollte am ersten Spieltag die SG Kißlegg. „Wir haben uns in einen Rausch gespielt“, sagt TSV-Trainer Markus Steidle. Von Euphorie ist beim TSV aber keine Spur. „Immer die Kirche im Dorf lassen“, meint Steidle.

„Es gibt schöneres, als sechs Tore zu kassieren“, gesteht Roman Hofgärtner, Trainer der TSG Bad Wurzach, vor dem Spiel gegen den SV Mochenwangen. „Aber man sollte die Ergebnisse zum Auftakt nicht überbewerten.“ Dennoch sieht Hofgärtner schon jetzt eine Zweiklassengesellschaft. „Wenn aber alle Spieler aus dem Urlaub zurück sind, steht eine andere Mannschaft auf dem Platz, ist sich Hofgärtner sicher. Auch Mochenwangen kassierte am ersten Spieltag sechs Gegentore.

SG Kißlegg gegen Aufsteiger SV Achberg ist ein Duell zweier Verlierer des ersten Spieltages. Achberg hätte gegen Bergatreute einen Punkt verdient gehabt. Kißlegg war dagegen in Ratzenried weit von einem Punktgewinn entfernt war.

Aufsteiger SV Bergatreute ist erfolgreich gestartet. „Dennoch machen wir in der Defensive noch zu viele Fehler“, sagt Trainer Norbert Badstuber. „Doch die muss man einer jungen Mannschaft zugestehen.“ Zur Heimpremiere kommt der VfL Brochenzell, der in der vergangenen Saison auswärts nur einmal erfolgreich war.

„Wir haben noch etwas gutzumachen“, sagt Bruno Müller, Trainer des FC Leutkirch, vor der Aufgabe gegen den SV Oberzell. In der Landesliga verlor der FC zweimal knapp. Wo Leutkirchs Reise hingehen kann, darauf will sich Müller noch nicht festlegen. „Die Meisterschaft wird eh erst im Frühjahr entschieden.“

Verlierer trifft auf Verlierer – der SV Kressbronn erwartet den SV Seibranz. „Wir haben zum Auftakt zu viele einfache Fehler gemacht“, sagt SVK-Trainer Oliver Wittich. „Unser Spiel ohne Ball war schlecht, dazu kam ein miserables Stellungsspiel.“ Wittich vermisste außerdem die Siegermentalität.

Der TSV Meckenbeuren hat ein knackiges Auftaktprogramm. Die Hürde SV Oberzell wurde erfolgreich genommen (2:2). Nun geht es am Mittwoch gegen den SV Beuren. Die Mannschaft von Trainer Patrick Mayer wird auch in dieser Saison ganz vorne erwartet. Die Bilanz des TSV gegen Beuren sieht mit zuletzt drei Niederlagen und 13 Gegentoren mau aus.

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