Bewohner in der Weststadt werden befragt

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 Der Mittelöschplatz in der Ravensburger Weststadt.
Der Mittelöschplatz in der Ravensburger Weststadt. (Foto: Ruth Auchter-Stellmann)
Schwäbische Zeitung

Für Teile der Weststadt im Bereich Mittelöschplatz und Umfeld stellt die Stadtverwaltung Ravensburg für das Jahr 2021 einen Förderantrag zur Aufnahme ins Städtebauförderungsprogramm. Das hatte die Verwaltung bereits in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik mitgeteilt.

Um die Chancen für eine Aufnahme in das Förderprogramm zu erhöhen, hatte der Gemeinderatsausschuss den Beginn der sogenannten „vorbereitenden Untersuchungen“ beschlossen. Diese Untersuchungen und Erhebungen sind notwendig, um ausreichende Beurteilungsunterlagen über die Notwendigkeit der Sanierung, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge zu gewinnen, heißt es von der Stadtverwaltung. Zudem würden sie Aufschluss über die anzustrebenden allgemeinen Ziele geben und darüber, ob die Sanierungsmaßnahmen umsetzbar sind. Dies hänge auch maßgeblich von der Bereitschaft zum Mitwirken der Eigentümer, Bewohner und Mieter des Sanierungsgebietes ab.

„Die Stadt will aber dafür sorgen, dass Gebäudeeigentümer bei Baumaßnahmen zum Bestandserhalt und zur Sanierung die Möglichkeit haben, Baukosten steuerlich erhöht abzuschreiben und dass die Voraussetzungen geschaffen werden, dass in der Laufzeit einer Sanierungsmaßnahme auch Investitionen der Stadt in die Infrastruktur von Bund und Land gefördert werden können“, heißt es in der Mitteilung weiter. Welche öffentlichen Baumaßnahmen und Infrastrukturmaßnahmen im Laufe der Jahre umgesetzt werden, entscheide der Gemeinderat nach den finanziellen Möglichkeiten der Stadt.

Die Stadtverwaltung kündigt an, dass alle Haushalte und Gebäudeeigentümer ab Mitte Juni ein Informationsschreiben und Fragebögen übersandt bekommen. In diesen könnten sie Probleme, Mängel, Konflikte, Wünsche und Anregungen der Stadt und dem beauftragte Planungsbüro Roland Groß mitteilen. Auf Wunsch könnten anschließend zudem Ortstermine oder Gesprächstermine von Mitte Juni bis Ende September vereinbart werden.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die vorbereitenden Untersuchungen erst der Beginn des Antragsverfahrens sind. Im Anschluss an die Untersuchungen werden deren Ergebnisse bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

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