Bessere Erreichbarkeit von St. Christina gefordert

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Nicht nur im Mühlenviertel entstehen jede Menge neue Wohnungen in der östlichen Vorstadt Ravensburgs.
Nicht nur im Mühlenviertel entstehen jede Menge neue Wohnungen in der östlichen Vorstadt Ravensburgs. (Foto: Archiv: Felix Kästle)

Eine Fußgängerbrücke über die Wangener Straße könnte die Lösung sein: Denn in der östlichen Vorstadt Ravensburgs wird momentan so viel gebaut, dass dort bald viel mehr Menschen wohnen werden. Und die Frage drängender wird, wie sie möglichst schnell und ökonomisch in die Innenstadt gelangen. Unter anderem darüber wurde bei einer von der Ravensburger CDU initiierten Radtour vom Rauenegg nach Ittenbeuren diskutiert.

Auf dem ehemaligen Bezner-Areal an der Holbeinstraße, das inzwischen in Mühlenviertel umbenannt wurde, können die ersten neuen Bewohner in die mehr als 60 Wohnungen bereits im Frühjahr 2019 einziehen. Auf dem ein paar Steinwürfe weiter östlich gelegenen Rinker-Areal entstehen dann nochmal rund 300 weitere Wohnungen, die von 2022 an bezogen werden können. Die Ravensburger Oststadt wird sich also markant verändern. Die zehn Leute, die bei der Radtour mit am Start waren, machten sich nicht nur über eine Fußgängerbrücke Gedanken, sondern fanden: Auch die Schule St. Christina sollte besser erreichbar sein. Schließlich werden aller Wahrscheinlichkeit nach viele Kinder aus den neu entstehenden Wohngebieten dort künftig zur Schule gehen.

Thema waren auch die Konflikte, die immer mal wieder aufpoppen, wenn nachverdichtet wird – will sagen: Wenn Baulücken geschlossen werden, statt auf der grünen Wiese irgendwo Neubauten hinzustellen, ärgert das oft die Nachbarn. Auch die Glas-Container an der Ecke Holbeinstraße/Hopfenweg/Hinzistobler Straße sind offenbar manchen Anwohnern in Dorn im Auge: Häufig, so kam bei der Tour zur Sprache, liegen am vorbei führenden Radweg Scherben.

Unübersehbar in der Ravensburger Oststadt: Früher dominierten hier Industrie und Gewerbe – Beispiel Bezner-Areal. Aber auch andere Bauwerke aus der Zeit der Industrialisierung haben das Viertel bis in die 1980er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts geprägt. So hat etwa auch die Firma Bihler-Möbelkonzepte eine ehemalige Fabrik an der Wangener Straße zu ihrem Verkaufsstandort umgebaut. CDU-Stadtverbandsvorsitzender August Schuler betonte in diesem Zusammenhang, dass er sich auch für die Zukunft Arbeitsplätze und Firmen in der Oberstadt wünscht. Auch das Studio von Werbemann Peter Frey in Ittenbeuren hat eine Vergangenheit als Gewerbestandort.

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