Berg schaut nur noch auf sich selbst

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 Zuletzt in absoluter Topform: Bergs Innenverteidiger Dan Constantinescu (vorne, gegen Altheims Xaver Spitzfaden).
Zuletzt in absoluter Topform: Bergs Innenverteidiger Dan Constantinescu (vorne, gegen Altheims Xaver Spitzfaden). (Foto: Christian Metz)
Christian Metz

Der TSV Berg ist am Samstagabend zu Gast beim FC Ostrach. Die Partie in der Fußball-Landesliga wird erst um 18 Uhr angepfiffen.Die Bilanz der Berger gegen Ostrach ist fast makellos. Die vergangenen beiden Begegnungen waren aber knapp.

Im Hinspiel drehten Nikolas Deutelmoser und kurz vor Schluss Arne Kittel die Partie nach einem frühen Rückstand noch in einen 2:1-Sieg. In der Rückrunde der vergangenen Saison holten sich die Ostracher mit einem 1:1 den ersten Punkt überhaupt gegen Berg. In der aktuellen Saison ist der FCO nach einem Zwischenspurt in den vergangenen drei Spielen die Abstiegssorgen erst einmal los. Nach dem 2:1 im Derby gegen den FC Mengen, wo ja die beiden Ex-Ostracher Patrick und Alexander Klotz spielen, gab’s einen 4:1-Sieg gegen Altheim und ein 1:1 in Straßberg. Höchstens wenn es drei Absteiger aus der Verbandsliga geben sollte, könnte es für die Ostracher noch einmal eng werden.

Für den TSV Berg dagegen bleibt es spannend: Zwei Siege fehlen Trainer Oliver Ofentausek und seinem Team noch, um die Scharte des im vergangenen Jahr so knapp verpassten Aufstiegs auszuwetzen. Wie es aussieht, bekommt der Trainer für den Endspurt noch einmal Verstärkung: Pierre Hodapp ist nach langer Leidenszeit zurück im Training. „Wir wollen diesmal ganz behutsam vorgehen“, sagt Ofentausek zur Rekonvaleszenz von Hodapp, auf den er große Stücke hält. „Aber im Moment sieht es so aus, dass Pierre noch diese Saison in den Kader zurückkehrt.“

Schon für die Partie in Weiler ist eine Tür für den Außenverteidiger offen. Ansonsten spukt diese Begegnung, die kommende Woche die Entscheidung in der Meisterschaft bringen könnte, noch nicht in den Köpfen herum, beteuert der Trainer: „Wir konzentrieren uns ganz auf das Spiel in Ostrach.“ Und das in „brutaler“ Stimmung, wie Ofentausek berichtet: „Im Training ist so viel Spaß und Ehrgeiz – im Abschlussspiel will keiner verlieren, die zoffen sich untereinander.“ Bergs Trainer will Ostrach auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen: „Das ist alles andere als ein einfaches Spiel. Die Ostracher haben immer ihre Zuschauer im Rücken und sind sehr kampfstark.“ Die Devise: „Da gilt es erst einmal, den Kampf anzunehmen. Erst dann kann unsere Spielstärke zur Geltung kommen.“

Lockerlassen ist keine Option: Verfolger Weiler wird sich in Altheim wohl kaum eine Blöße geben. Und den Acht-Punkte-Vorsprung wollen die Berger nicht mehr hergeben. „Die Leutkircher haben uns mit ihrem Sieg gegen Weiler natürlich einen großen Dienst erwiesen“, sagt Ofentauek. „Wir haben keine Veranlassung mehr, in der Tabelle nach hinten zu schauen und können uns ganz auf uns selbst konzentrieren.“

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