Berg lauert weiter auf Laupheimer Patzer

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Beim TSV Berg ist Arne Kittel (links, gegen Altheims Johannes Schwörer) zurück im Team.
Beim TSV Berg ist Arne Kittel (links, gegen Altheims Johannes Schwörer) zurück im Team. (Foto: Christian Metz)
Schwäbische Zeitung
Christian Metz

Der TSV Berg muss in der Fußball-Landesliga am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Heimenkirch ran. Das Ziel ist klar: Platz zwei absichern und weiter auf Patzer von Tabellenführer FV Olympia Laup-heim lauern.

Mitte Juni – das ist eigentlich die klassische Urlaubszeit für Fußballer. Nach einer strapaziösen Saison im Süden die Füße hochlegen, bevor es Anfang Juli schon wieder in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit geht – das ist für viele Kicker der Plan. Beim TSV Berg hat noch keiner gebucht. „Als klar war, dass es für uns Richtung Relegation gehen könnte, haben wir das noch einmal angesprochen“, sagt Oliver Ofentausek. Am 24. Juni im Relegationsendspiel die Rückkehr in die Verbandsliga klarmachen – das ist momentan das Ziel der Berger.

Ofentausek und sein Team sind auf dem besten Weg dahin. Sechs Spiele in Folge ist die Mannschaft jetzt ungeschlagen, sie hat aus diesen sechs Spielen 16 Punkte geholt – bei einem Torverhältnis von 12:2. Nur zwei Gegentore in sechs Partien – das ist die Bilanz eines Topteams. Zum Ende der Saison hat die Mannschaft wohl endgültig zusammengefunden. „Gezeigt hat sich das vor allem in der zweiten Halbzeit in Laupheim, in der alle zusammen den Vorsprung verteidigt haben.“ Überhaupt war der zweite Sieg gegen den Tabellenführer eine Initialzündung: „Wir haben gesehen, was wir als Team erreichen können.“ In der verbesserten Defensivarbeit sieht der Trainer denn auch einen der Hauptgründe für den Aufwärtstrend: „Wir haben im Moment so gut wie alle zweiten Bälle.“ Auch vor den langen Lulatschen des TSV Heimenkirch ist Ofentausek deshalb nicht bange: „Andreas Frick und Dan Constantinescu räumen zurzeit hinten alles ab.“

Aber aufgepasst: Die Heimenkircher stemmen sich mit all ihrer Zweikampfstärke gegen den Wiederabstieg. Tore gegen die Allgäuer zu erzielen, ist nicht einfach. Auch der FV Rot-Weiß Weiler tat sich im Derby am vergangenen Mittwoch lange Zeit schwer, die Defensive der Heimenkircher zu knacken. Die lagen sogar mit 1:0 in Front, mussten sich am Ende jedoch mit 1:2 geschlagen geben.

Erst kommen die Zweikämpfe dann die spielerische Qualität – das fordert Oliver Ofentausek von seinem Team für die Partie am Sonntag. Da wird mit Christian Hepp einer der Dauerbrenner der Berger fehlen, dafür ist Arne Kittel wieder im Vollbesitz seiner Kräfte.

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