Benedikt Feiten liest aus seinem neuen Roman

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 Benedikt Feiten ist nicht Schriftsteller, aber auch Cellist und Trompeter in verschiedenen Bands und Projekten.
Benedikt Feiten ist nicht Schriftsteller, aber auch Cellist und Trompeter in verschiedenen Bands und Projekten. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Der Schriftsteller Benedikt Feiten liest am Freitag, 6. Dezember, um 20 Uhr aus seinem neuen Roman „So oder so ist das Leben“ im Neuen Ravensburger Kunstverein. Mit klarem Blick seziert Feiten in seinem zweiten Roman die Fallhöhe zwischen Erfolg und Scheitern, Abhängigkeit und Befreiung, Gewinn und Verlust, heißt es in der Ankündigung.

Zum Buch: Es gab eine Zeit, da hatte Anton Lobmeier größte Ambitionen, versuchte eine Karriere aufzubauen, produktiv zu sein, sich mit autogenem Training selbst zu optimieren. Doch dann verlässt ihn seine Freundin. Seine Mutter stirbt plötzlich und was bleibt, ist der Vater, ein schrulliger Schauspieler, der seine goldenen Zeiten nie hatte. Spätestens da ahnt er: Er ist Stammhalter einer ganzen Dynastie von Verlierern. Der große Anton Lobmeier ist ganz unten angekommen. Doch da ist es gar nicht mal so schlecht. Jede kleine Niederlage sieht er nunmehr als Bestätigung, mit Stolz trägt er die Trikots der erfolglosesten Sportmannschaften, Anton Lobmeier lebt das Verlieren ganz im Einklang mit sich selbst. Bis zu dem Tag, an dem dann auch noch Sophia, seine beste Freundin und Großmeisterin des Scheiterns, alles durcheinanderbringt… Mit seinem neuen Roman gelinge laut Pressebericht Benedikt Feiten eine beißende Kritik über die Sinnlosigkeit kapitalistischer Produktionslogiken des 21. Jahrhundert. Benedikt Feiten lebt in München. Sein Romanprojekt „35 Schritte“ wurde mit einem Literaturstipendium der Stadt München ausgezeichnet. 2016 erschien Feitens Roman „Hubsi Dax“ bei Voland & Quist. Seine Dissertation zu Musik und Transnationalität in den Filmen vom Jim Jarmusch wurde von Transcript veröffentlicht. Er ist Cellist und Trompeter in verschiedenen Bands und Projekten.

Der Eintritt kostet sieben Euro (nur Abendkasse). Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Textraumwohnung“ im Salon des Neuen Ravensburger Kunstvereins (NRVK), Möttelinstraße 17, statt und wird von der Allianz Kulturstiftung gefördert.

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