Beim ersten Genussmarkt in Ravensburg gibt es Gerichte aus vielen Ländern

Lesedauer: 6 Min
Austern
Suppe aus Thailand, Raclette aus der Schweiz, Austern aus Frankreich: Auf dem ersten internationalen Genussmarkt in Ravensburg kitzeln Aromen aus aller Welt die Gaumen der Besucher. (Foto: Symbolbil: dpa)

Sich Zeit nehmen statt einzukaufen

Unter dem Motto „Heute schenken wir Ihnen Zeit“ bieten Betriebsseelsorge und Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) am verkaufsoffenen Sonntag in Ravensburg ein Kontrastangebot an. Von 13.30 bis 17 Uhr sind in der Kirche St. Jodok Liegestühle aufgestellt, die dazu einladen, Platz zu nehmen, Musik zu hören und sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, wie Betriebsseelsorger Werner Langenbacher ankündigt. In Zusammenhang mit der Aktion seien in der Stadt in Anlehnung an Michael Endes Buch „Momo“ einige „graue Herren“ unterwegs, die den Menschen Zeit wegnehmen möchten, indem sie Zeitfresser suchen, heißt es. Auch „Momos“ seien unterwegs, die gestressten Menschen Zeitgutscheine schenken. „Mit dieser Aktion möchten die Akteure darauf aufmerksam machen, dass der Sonntag – wie im Grundgesetz formuliert – der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung dienen soll“, so Langenbacher. Der Ruhetag solle nicht dem Konsum unterworfen werden, sondern Zeit für Familie, Begegnungen, soziale Kontakte und sich selbst ermöglichen, erklärt er. (sz)

Auf dem ersten internationalen Genussmarkt in Ravensburg sollen Aromen aus aller Welt die Gaumen der Besucher kitzeln. Der Markt ist als künftige Stütze für den verkaufsoffenen Sonntag gedacht.

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Unter dem Motto „Heute schenken wir Ihnen Zeit“ bieten Betriebsseelsorge und Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) am verkaufsoffenen Sonntag in Ravensburg ein Kontrastangebot an. Von 13.30 bis 17 Uhr sind in der Kirche St. Jodok Liegestühle aufgestellt, die dazu einladen, Platz zu nehmen, Musik zu hören und sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, wie Betriebsseelsorger Werner Langenbacher ankündigt. In Zusammenhang mit der Aktion seien in der Stadt in Anlehnung an Michael Endes Buch „Momo“ einige „graue Herren“ unterwegs, die den Menschen Zeit wegnehmen möchten, indem sie Zeitfresser suchen, heißt es. Auch „Momos“ seien unterwegs, die gestressten Menschen Zeitgutscheine schenken. „Mit dieser Aktion möchten die Akteure darauf aufmerksam machen, dass der Sonntag – wie im Grundgesetz formuliert – der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung dienen soll“, so Langenbacher. Der Ruhetag solle nicht dem Konsum unterworfen werden, sondern Zeit für Familie, Begegnungen, soziale Kontakte und sich selbst ermöglichen, erklärt er. (sz)

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