Bei der Oberschwabenschau kann man jetzt auch seinen Feierabend verbringen

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 Wirt Thomas Pomorin lädt dazu ein, nach Feierabend in der Farny Musikalm gemütliche Stunden zu verbringen.
Wirt Thomas Pomorin lädt dazu ein, nach Feierabend in der Farny Musikalm gemütliche Stunden zu verbringen. (Foto: Kästle/Oberschwabenschau)
Schwäbische Zeitung

Eine Spätschicht auf der Oberschwabenschau hat es laut Veranstalter noch nie gegeben. Das neue gastronomische Angebot richte sich an alle, die um 18 Uhr noch nicht heimgehen mögen. Ob Besucher oder Aussteller, sie alle könnten nach Messeschluss in der neuen Farny Musikalm beim Eingang Süd beim „After work“ gemütliche Stunden auf der Oberschwabenschau verbringen.

„Ein Angebot für die Messe-Familie und für die Messe-Gäste – aber nicht nur“, sagt Messeleiter Stephan Drescher. „Wir laden auch die Nachbarschaft und alle Ravensburger herzlich dorthin ein. Sie können ein bisschen Messeluft schnuppern und ein gemütliches Allgäuer Lokal kennenlernen, das es nur für neun Tage gibt“, nämlich vom 12. bis zum 20. Oktober.

"After work" auch ohne Messeticket

Ab 17 Uhr kann man die Farny Musikalm ohne Messe-Ticket besuchen, ab dann ist das Lokal von außen geöffnet. Stephan Drescher freut sich darauf: „Die Oberschwabenschau ist eine eigene Welt, eine kleine Stadt in der Stadt. Mit der Musikalm haben wir jetzt einen Ort, an dem sich Stadt und Messe begegnen.“

So ein Feierabend-Angebot haben sich viele gewünscht, weiß Drescher, um den Tag ausklingen zu lassen. „Bislang gehen bei uns auf dem Messegelände um 18 Uhr schnell die Lichter aus. Aber eigentlich würde man den Tag gern gemeinsam beenden. Auf dem Messegelände haben wir eine gute Atmosphäre, man hat gute Laune, Freunde getroffen, will einfach noch ein bisschen schwätzen. Das geht jetzt.“ Den Feierabend gibt es an allen Messeabenden außer dem letzten, also vom 12. bis zum 19. Oktober.

Der neue Wirt ist der Ravensburger Thomas Pomorin. Er ist laut Mitteilunhg in der Gegend als Gastwirt der „Musikalm Festhalle Steibis“ in Oberstaufen bekannt. Ein bisschen Steibis werde man in der Farny Musikalm spüren: „Wir bringen Allgäuer Luft ins Oberschwäbische“, verspricht Pomorin. Drinnen gibt es eine große Theke, eine kleine Lounge und um die 100 Sitzplätze, draußen auf Terrassen weitere 150.

An den meisten Messetagen ist laut Veranstalter morgens um 10 Uhr Frühschoppen mit Live-Musik, es spielen die Zeller Buaba und Schwabenpower. Hüttengerichte und alpine Spezialitäten prägen die Speisekarte. Tagsüber tischen Pomorin und sein Team Almrösti mit Bergkäse auf, auch Salate mit dem Käse der Bergkäserei Steibis. Es gibt Weißwürste mit süßem Senf, Germknödel und Apfelstrudel.

Zum Feierabend kann man Hütten-Fladen und Hütten-Seelen bestellen, auch Burger mit und ohne Fleisch. Neben Bier und Erfrischungsgetränken bietet Pomorin den Feierabend-Gästen Longdrinks an, „vom Ingwer-Spritz bis zum Gin Tonic“, dazu entspannte Hintergrundmusik, „nicht zu alpin“.

Messeleiter Stephan Drescher habe sich einiges einfallen lassen, um den Feierabend in der Musikalm organisatorisch möglich zu machen, heißt es. Denn das Messegelände sei ab 18 Uhr gut gesichert und von Security bewacht. Am Eingang Nord steht traditionell das Leibinger Festzelt, in dem an mehreren Abenden große Konzerte veranstaltet werden. Dafür wird das Festzelt komplett vom Messegelände abgetrennt.

Ein ähnliches System mit Schleusen hat er nun auch für die neue Farny Musikalm am Eingang Süd eingerichtet: Wer vom Messegelände kommt, kann noch rein, aber nicht mehr zurück aufs Gelände. Wer von außen kommt, kann bereits ab 17 Uhr direkt ins Lokal. Dafür müsse man einfach der Ausschilderung beim Eingang Süd folgen.

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