Ein Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) am Himmel: Für den in Friedrichshafen stationierten Rettungshubs
Ein Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) am Himmel: Für den in Friedrichshafen stationierten Rettungshubschrauber empfiehlt ein Gutachten die Verlegung in den Kreis Ravensburg. (Foto: Bodo Schackow/dpa)

So viele Einsätze fliegt „Christoph 45“

Der Rettungshubschrauber „Christoph 45“ flog nach Angaben der DRF-Luftrettung im vergangenen Jahr 1154 Einsätze.

Durch die Standortverlagerung von Friedrichshafen in den Bereich Bavendorf würde einer Simulation zufolge, die für das Gutachten gemacht wurde, die Zahl der Einsätze für den Hubschrauber um etwa 150 pro Jahr ansteigen.

Auf dem Ravensburger Elisabethen-Krankenhaus kam es im Jahr 2019 zu insgesamt 380 Hubschrauberlandungen. In 213 Fällen flog „Christoph 45“ das Krankenhaus an. In den übrigen 167 Fällen landeten andere Hubschrauber – etwa aus Kempten, Ulm oder der Schweiz. Wenn das Krankenhaus von Hubschraubern angeflogen wird, handelt es sich nicht immer um Notfälle, wie Kliniksprecher Winfried Leiprecht erklärt, sondern auch um Verlegungsflüge. Auch in Spezialfällen oder wenn an anderen Klinikstandorten kein Platz für einen Patienten ist, kann es sein, dass ein Hubschrauber aus weiter entfernten Orten nach Ravensburg fliegt. Manchmal kommt auch der Arzt mit dem Hubschrauber: Die Oberschwabenklinik kooperiert mit dem Krankenhaus in St. Gallen, das einen Kinderchirurgen nach Ravensburg schickt, wenn dort in eher seltenen Fällen ein solcher Spezialist benötigt wird. (len)

Der Rettungshubschrauber hat seinen Standort seit Jahrzehnten in Friedrichshafen. Jetzt empfehlen Experten eine Verlegung in den Kreis Ravensburg. Das sind die Gründe.

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So viele Einsätze fliegt „Christoph 45“

Der Rettungshubschrauber „Christoph 45“ flog nach Angaben der DRF-Luftrettung im vergangenen Jahr 1154 Einsätze.

Durch die Standortverlagerung von Friedrichshafen in den Bereich Bavendorf würde einer Simulation zufolge, die für das Gutachten gemacht wurde, die Zahl der Einsätze für den Hubschrauber um etwa 150 pro Jahr ansteigen.

Auf dem Ravensburger Elisabethen-Krankenhaus kam es im Jahr 2019 zu insgesamt 380 Hubschrauberlandungen. In 213 Fällen flog „Christoph 45“ das Krankenhaus an. In den übrigen 167 Fällen landeten andere Hubschrauber – etwa aus Kempten, Ulm oder der Schweiz. Wenn das Krankenhaus von Hubschraubern angeflogen wird, handelt es sich nicht immer um Notfälle, wie Kliniksprecher Winfried Leiprecht erklärt, sondern auch um Verlegungsflüge. Auch in Spezialfällen oder wenn an anderen Klinikstandorten kein Platz für einen Patienten ist, kann es sein, dass ein Hubschrauber aus weiter entfernten Orten nach Ravensburg fliegt. Manchmal kommt auch der Arzt mit dem Hubschrauber: Die Oberschwabenklinik kooperiert mit dem Krankenhaus in St. Gallen, das einen Kinderchirurgen nach Ravensburg schickt, wenn dort in eher seltenen Fällen ein solcher Spezialist benötigt wird. (len)

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