Bau des Parkhauses am Ravensburger Sankt-Elisabethen-Klinikum beginnt

 An der Stelle des großen Parkplatzes am Krankenhaus wird jetzt ein Parkhaus gebaut. Die Arbeiten dafür haben kürzlich begonnen.
An der Stelle des großen Parkplatzes am Krankenhaus wird jetzt ein Parkhaus gebaut. Die Arbeiten dafür haben kürzlich begonnen. (Foto: Lena Müssigmann)
Felix Ludewig

Der Bau des Parkhauses an der Oberschwabenklinik (OSK) beginnt: Die Baustelle ist eingezäunt, erste Tiefbauarbeiten wurden schon erledigt. Im Frühjahr 2024 soll das Parkhaus fertig sein, wie das Landratsamt mitteilte.

Das vierstöckige Parkhaus soll 22,5 Millionen Euro kosten und samt Außenstellplätzen 1036 Parkplätze bieten. Zum Vergleich: Der alte Parkplatz an der Stelle bot nur Platz für 568 Fahrzeuge. Eine Tiefgarage gehört nicht dazu, aufgrund der Lage befinde sich  das unterste Geschoss aber zum Teil im Hang. Getragen werden die Kosten vom Landkreis Ravensburg.

Bau soll Parkplatzmangel an der OSK beseitigen

Für den Parkplatzmangel zeichnet sich langsam eine Lösung ab. Seit Juli 2021 ist der Hauptparkplatz an der OSK gesperrt, weil dort das Parkhaus gebaut wird. Für die Zeit der Bauarbeiten wurden unter anderem auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz gegenüber des Haupteingangs Interimsparkplätze zur Verfügung gestellt.

Zeitweise war es jedoch zu massiven Parkplatzproblemen gekommen. Der Pressesprecher der OSK sprach von einem „Drama bei Parkplatzsuche“. Viele Mitarbeiter und Gäste hatten Probleme bei und im Umkreis der Klinik einen Parkplatz zu bekommen.

OSK bittet, Anlieger nicht mit Parksuchverkehr zu belasten

Da der Interimsparkplatz nicht für alle Patienten und Mitarbeiter reichte, empfahl die Pressestelle der OSK Autofahrern, nach Möglichkeit an der Oberschwabenhalle zu parken und von dort mit dem Bus nach oben zur Klinik zu fahren. Die Klinik bat in diesem Zusammenhang aber darum, Rücksicht auf die Anlieger zu nehmen und nicht auf Parkplatzsuche in den benachbarten Wohngebieten zu gehen.

Vor Beginn der Bauarbeiten bestand die Vermutung, dass sich im Baugrund für das Parkhaus die Reste eines römischen Gutshofes befindet. Wäre das bestätigt worden, hätte man das Areal nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten ausgraben müssen. Doch Fachleute konnten bei Voruntersuchungen die Vermutung nicht bestätigen. Daher konnte nun zügig mit dem Bau des Parkhauses begonnen werden.

Der Auftrag für die Arbeiten wurde europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag bekam die Firma Goldbeck Süd mit Niederlassung in Ulm.

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