„Assange-Ausstellung“ auf dem Marienplatz

Schwäbische Zeitung

Auch vier Monate nach der Entscheidung eines britischen Gerichtes, den Wikileaks-Gründer Julian Assange aufgrund seiner prekären gesundheitlichen und psychischen Verfassung, nicht an die USA auszuliefern, sitzt der Australier noch immer im britischen Hochsicherheitsgefängnis in Einzelhaft. Das teilt die Gruppierung „Free Assange Ulm“ mit.

Um auf die ungewisse Zukunft und die gesundheitliche Situation Assanges aufmerksam zu machen, der den Stuttgarter Friedenspreis erhalten hatte und in diesem Jahr durch französische, slowakische, irische und australische Abgeordneten für den Friedensnobelpreis nominiert ist, habe „Free Assange Ulm“ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Ulm mehrere Veranstaltungen ins Leben gerufen.

Zum Ende der Ausstellung „Eingesperrt - Unerreichbar - Unsichtbar - Assange in Ulm“ des griechischen Künstlers Manetas, wird die VHS Ulm eine Online-Finissage mit dem Künstler am Sonntagabend um 19 Uhr veranstalten. Der Anmeldelink (Kenncode: 86759) hierzu wird auf der Homepage (www.vh-ulm.de), sowie auf der Facebook-Seite der VHS zu finden sein.

Ebenso als Finissage tituliert die Gruppe drei Outdoor-Ausstellungen der Manetas Werke als Nachdrucke. Am Freitag, 9. April, können die Werke ab 11 Uhr auf dem Ulmer Münsterplatz angeschaut werden, am Samstag, 10. April, ab 10.30 Uhr werden sie in der Ravensburger Innenstadt präsentiert und als Abschluss, für den Tag an dem sich die Inhaftierung Julian Assanges zum zweiten Mal jährt, wird die Ausstellung in Konstanz im Stadtgarten aufgebaut.

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