Am Bundesprojekt „Juniorwahl“ beteiligt

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Während viele Wahlberechtigte sich noch nicht sicher waren, welcher Partei sie am Wahlsonntag bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben, hatten Schülerinnen und Schüler der Realschule Ravensburg bereits ihr Kreuz gesetzt.

Deutschlandweit waren rund 1,5 Mio Schüler an 4.500 Schulen bei der Juniorwahl dabei – eine davon war die Realschule Ravensburg. Die Juniorwahl war das größte Schulprojekt in Deutschland und stand zur Bundestagswahl 2021 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble. In den letzten Tagen vor der Bundestagswahl gaben 173 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme ab. Für die Organisatoren Jo Schäfer und Christoph Sitta war die Juniorwahl-Woche „ein hervorragendes Projekt, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler ganz konkret erleben wie Wahlen ablaufen“, so die beiden Lehrer für das Fach Gemeinschaftskunde.

Schulleiterin Michaela Steinhilber zeigte sich begeistert, „wie das Interesse und Wissen über Kandidaten und Parteien bei vielen jungen Leuten wächst, wenn sie aktiv teilnehmen können.“

„Das Wahlrecht ist das zentrale Mitbestimmungsinstrument in unserer parlamentarischen Demokratie. Unsere Schülerinnen und Schüler an das Wählen heranzuführen, ist wichtiger denn je“, ergänzt Steinhilber und freut sich, dass das Erlernen und Erfahren von Demokratie an der Realschule Ravensburg zentraler Bestandteil des Schulalltags sind.

Bei der Auszählung der Stimmen konnte Benjamin Strasser (FDP) mit 27,2 Prozent das Direktmandat für sich entscheiden. Axel Müller (CDU) erreichte 20,1 Prozent, Agnieska Brugger (Grüne) und Jasmin Runge (Die Linke) teilen sich mit jeweils 11,8 Prozent den dritten Platz.

Beim Zweitstimmenergebnis gewann die FDP mit 32,9 Prozent die meisten Stimmen, gefolgt von der SPD mit 17,9 Prozent. Die CDU kommt mit 11,5 Prozent knapp vor den Grünen auf Platz 3, die 10,4 Prozent erreichten.

Die Juniorwahl führt Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 durch die Simulierung des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Beteiligung im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor. In einer realitätsgetreuen Wahlsimulation – mit Wahlbenachrichtigungen, Wahlkabinen, Wahlurne, Stimmzettel des Wahlkreises – geben die Jugendlichen in der Woche vor der jeweiligen Wahl ihre Stimme ab.

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