Aktion „Stressferei“: Präventive Wirkung trägt Früchte

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Schwäbische Zeitung

„Wer stresst, fliegt raus und bleibt draußen. Überall!“ Laut Pressemitteilung ist dies der Leitgedanke der Aktion „Stressfrei“, an der sich die Gaststätten, Clubs und Cafés der Städte Friedrichshafen, Ravensburg und Weingarten beteiligen. Durch landkreisübergreifende Hausverbote werden Störer aus teilnehmenden Clubs und Gaststätten verbannt. Und das sichere und stressfreie Nachtleben können dadurch garantiert werden.

Ende Januar trafen sich die Wirte und Besitzer verschiedener Clubs und Gaststätten mit der Polizei und den Stadtverwaltungen der teilnehmenden Städte in Weingarten, um eine Bilanz der vergangenen vier Jahre zu ziehen und sich Gedanken über die zukünftige Entwicklung der Aktion zu machen. Dabei meldeten die Gastwirte und Barbesitzer viel Positives zurück. In den vergangenen vier Jahren wurden rund 30 Hausverbote über die Aktion „Stressfrei“ verhängt. Diese seien, soweit bekannt, alle eingehalten worden.

Die Polizei lobte den präventiven Effekt der Aktion „Stressfrei“. Ein generelles Hausverbot in den angesagten Szene-Hotspots der Städte Friedrichshafen, Ravensburg und Weingarten schrecke potentielle Störenfriede ab, sodass es gar nicht erst zur Eskalation komme. So lautete der Gesamttenor der Polizeireviere Friedrichshafen, Ravensburg und Weingarten.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, waren sich die anwesenden Besitzer und Gastwirte der teilnehmenden Lokale einig, dass die Aktion „Stressfrei“ weiterwachsen soll. Je mehr Gastwirte mit ihren Locations daran teilnehmen, desto wirkungsvoller seien landkreisübergreifende Hausverbote und desto größer der Präventionserfolg.

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