Acht Teams kämpfen um den Aufstieg

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 Der SV Bergatreute (Tobias Peter) steht mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz eins.
Der SV Bergatreute (Tobias Peter) steht mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz eins. (Foto: Rolf Schultes)
Andreas Ruf

In der Fußball-Kreisliga A I steht am Sonntag um 15 Uhr der 23. und viertletzte Spieltag auf dem Programm. An der Tabellenspitze könnte es enger kaum zugehen – die ersten acht Mannschaften liegen nur fünf Punkte auseinander. Somit kommt es zwangsläufig auch in dieser Woche zu einigen Topspielen, die wieder sehr wichtig für den Aufstiegskampf sein werden.

Der SG Baienfurt gelang am vergangenen Wochenende ein eminent wichtiger Sieg beim Tabellenführer SV Bergatreute. Dadurch ist die SGB bis auf Tabellenrang drei vorgerückt. Im TSV Berg II gastiert am Sonntag ein Gegner in Baienfurt, der schlagbar sein sollte. Dennoch sollte Baienfurt gewarnt sein – in den vergangenen Wochen stolperte regelmäßig ein Spitzenteam gegen vermeintlich unterlegene Gegner.

Rehabilitation von der bitteren Niederlage am Wochenende ist angesagt für den Tabellenführer SV Bergatreute. Das Auswärtsspiel bei der FG 2010 WRZ in Wilhelmsdorf stellt dabei aber eine Herausforderung dar. Zwar hat die FG nur eine der vergangenen drei Partien gewonnen, der Relegationsplatz liegt aktuell dennoch nur zwei Punkte entfernt. Geht das Spiel aus Sicht der Gastgeber verloren, scheint der Aufstiegszug allerdings abgefahren zu sein – sieben Punkte betrüge dann der Abstand auf den Spitzenreiter.

Vier Punkte aus fünf Spielen – das ist die Bilanz der SG Aulendorf. Auch wenn am Wochenende ein Punkt beim Aufstiegskonkurrenten TSG Bad Wurzach geholt wurde, zeigt die Formkurve des Teams von Trainer und Torjäger Andreas Krenzler eher nach unten. Im SV Wolpertswende kommt am Sonntag ein von der Papierform her leichter Gegner. Der SVW braucht allerdings selber im Abstiegskampf jeden Punkt.

Mit einem knappen Sieg in Wolfegg hat sich der SV Haisterkirch im Kampf um den Aufstieg zurückgemeldet. Im direkten Duell mit dem Tabellenzweiten TSG Bad Wurzach steht viel auf dem Spiel. Gelingt ein Sieg, könnte die TSG überholt werden. Die Gäste könnten ihrerseits mit einem Dreier die Tabellenspitze angreifen. Da sich der SVH in der laufenden Saison gerade gegen Mannschaften aus dem ersten Tabellendrittel schwertat, geht Bad Wurzach leicht favorisiert in das Spiel.

Dank couragierter Auftritte in den letzten Wochen hat sich der SV Wolfegg etwas von den letzten drei Rängen der Tabelle gelöst. Gegen den Tabellenletzten SK Weingarten zählt für den SVW nur ein Sieg. Dieser wäre für die Gäste der nächste Tiefschlag im aussichtslos scheinenden Kampf um den Ligaverbleib.

Im Nachbarschaftsduell zwischen dem SV Vogt und der SGM Waldburg/Grünkraut will Vogt auch das dritte Spiel in Folge gewinnen. Um die Chancen im Aufstiegsrennen zu wahren, ist ein Sieg des Tabellenachten aber Pflicht. Einfach wird dieses Unterfangen nicht – mit der SGM gastiert ein unangenehmer Gegner in Vogt, der die drei Punkte im Abstiegskampf auch dringend gebrauchen könnte.

Nach dem furiosen Sieg im Derby gegen Haisterkirch schien der SV Reute ganz oben anklopfen zu können. Nun ist etwas Ernüchterung eingekehrt – gegen Weingarten kam der SVR nicht über ein Remis hinaus und gegen Vogt gab es am vergangenen Spieltag eine 0:1-Niederlage. Beim Tabellenvorletzten TSB Ravensburg muss diese Serie wieder gekippt werden, was auch durchaus machbar scheint.

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