25 starke Minuten reichen Ravensburg

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 Mit vereinten Kräften stoppten die Bietigheimer hier den Ravensburger Jonas Mikulic. Der EVR gewann das Regionalligaduell denno
Mit vereinten Kräften stoppten die Bietigheimer hier den Ravensburger Jonas Mikulic. Der EVR gewann das Regionalligaduell dennoch. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

EV Ravensburg – SC Bietigheim 6:3 (4:1, 2:1, 0:1). – Tore: 1:0 (1:30) Wenter (Gutekunst, A. Katjuschenko); 1:1 (3:42 ÜZ) T. Heintz (Vostarek, Held); 2:1 (6:22 ÜZ) Fehr (J. Katjuschenko); 3:1 (10:53 ÜZ2) S. Kirsch (Gehlert); 4:1 (12:58 ÜZ) S. Kirsch (Fehr); 5:1 (21:34 UZ) S. Kirsch (J. Katjuschenko); 6:1 (25:25 ÜZ) Fehr (Gehlert, J. Katjuschenko); 6:2 (30:33 ÜZ) Traub (Gross, Held); 6:3 (53:46) Vostarek (Traub). – Strafen: Ravensburg 26 Minuten + 10; Bietigheim 22 Minuten.

Starke eineinhalb Drittel haben dem EV Ravensburg in der Eishockey-Regionalliga Südwest gereicht, um den amtierenden Meister SC Bietigheim mit 6:3 zu schlagen. Nach einer 6:1-Führung musste Ravensburg allerdings noch zittern. Die Gäste kamen näher, es reichte für den EVR aber zum dritten Saisonsieg.

Das Spiel begann für den EVR vor rund 150 Zuschauern nach Maß. In der zweiten Minute schaltete Martin Wenter blitzschnell, löste sich aus seiner Abwehrposition und lief nach einem genauen Pass von Marco Gutekunst alleine aufs Bietigheimer Tor zu. Das 1:0 hielt aber nicht lange. Schon zwei Minuten später zeigten die Gäste beim 1:1, dass sie in dieser Saison zwar schlecht aus den Startlöchern gekommen sind, an ihrer Powerplay-Qualität aber nichts eingebüßt haben.

Die Vorentscheidung fiel bereits Mitte des ersten Drittels. Bietigheim leistete sich eine Strafzeit nach der anderen, Ravensburg nutzte seine Überzahl gekonnt aus. In der siebten Minute hämmerte Dominik Fehr den Puck per Schlagschuss von der blauen Linie ins Tor. In der elften Minute lupfte Steffen Kirsch bei zwei Mann mehr auf dem Eis die Scheibe listig ins kurze Eck. Wiederum Kirsch verwandelte in der 13. Minute ein Zuspiel von Fehr zum 4:1.

Ins Mitteldrittel ging der EVR in Unterzahl und hatte das Glück auf seiner Seite. Ein eigener Konter und nicht etwa die Kombinationen der Gäste führten zum Erfolg. Steffen Kirsch erzielte mit dem 5:1 in der 22. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend. In der 26. Minute setzte Dominik Fehr noch eins drauf. Sein Schuss zum 6:1 in Überzahl war fast die Kopie des zweiten Treffers.

Bietigheim wechselte den Goalie, für Viktor Laveuve kam Tobias Amon. Dieser hielt seinen Kasten sauber, denn plötzlich kippte das Spiel. Mit zahlreichen Strafzeiten nahm sich Ravensburg selbst den Rhythmus. Bietigheim kam mit einem weiteren Powerplaytor in der 31. Minute zum 2:6 und dominierte plötzlich das Geschehen. Mit einem erneut überragend haltenden David Heckenberger im Kasten rettete der EVR den Vier-Tore-Vorsprung in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel waren die Rollen klar verteilt: Bietigheim drückte, der EVR vermied es tunlichst, ins offene Messer zu laufen. Bis zur 54. Minute ging die Taktik auf. Dann stand nach einem Fehler im Aufbau der Oberschwaben Matthias Vostarek allein vor Heckenberger und schoss zum 3:6 ein. Die Chance, sofort nachzusetzen, vereitelten sich die Gäste zunächst selbst durch eine Strafe. In den Schlussminuten leistete sich der EVR wiederum zwei Strafzeiten. Bietigheim nahm bereits sechs Minuten vor dem Ende phasenweise den Torhüter vom Eis. Bei den herrschenden Kräfteverhältnissen war es klar, dass es mit einem vierten Treffer der Gäste eng werden könnte. Ein konsequent verteidigender EVR rettete den Vorsprung aber über die Zeit.

EV Ravensburg – SC Bietigheim 6:3 (4:1, 2:1, 0:1). – Tore: 1:0 (1:30) Wenter (Gutekunst, A. Katjuschenko); 1:1 (3:42 ÜZ) T. Heintz (Vostarek, Held); 2:1 (6:22 ÜZ) Fehr (J. Katjuschenko); 3:1 (10:53 ÜZ2) S. Kirsch (Gehlert); 4:1 (12:58 ÜZ) S. Kirsch (Fehr); 5:1 (21:34 UZ) S. Kirsch (J. Katjuschenko); 6:1 (25:25 ÜZ) Fehr (Gehlert, J. Katjuschenko); 6:2 (30:33 ÜZ) Traub (Gross, Held); 6:3 (53:46) Vostarek (Traub). – Strafen: Ravensburg 26 Minuten + 10; Bietigheim 22 Minuten.

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