Wie Zahngold die Zukunft der Kinder fördert

Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung Kinderchancen Allgäu erhalten symbolisch die Spendensumme von 21150,61 Euro überreicht
Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung Kinderchancen Allgäu erhalten symbolisch die Spendensumme von 21150,61 Euro überreicht (von links): Katharina Beyersdorff (Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Kinderchancen Allgäu), Hubert Heinz (Kurator der Stiftung und an der Aktion beteiligter Zahnarzt), Andreas Schmidt (Geschäftsführer der Firma Metaux Precieux Dental), Michaela Lendrates (Projektleitung der Stiftung) und Ewald Kohler (Geschäftsführung der Stiftung). (Foto: Stiftung Kinderchancen Allgäu)
Schwäbische Zeitung

- In sechs Zahnarztpraxen in Leutkirch und Bad Wurzach ist im vergangenen Jahr Zahngold im Wert von 21 150,61 Euro für den guten Zweck gesammelt worden. Diese Summe kommt Kindern in der Region zugute, um ihre Zukunftschancen zu fördern, teilt die Stiftung Kinderchancen Allgäu mit. Kuratoriumsvorsitzende Katharina Beyersdorff bedankt sich bei allen Beteiligten der Aktion, „denn nur durch das enorme Engagement von Vielen ist diese Spende möglich“.

Mit der Aktion besteht für Patientinnen und Patienten seit Oktober 2018 die Möglichkeit, Zahngold für die Projekte der Stiftung Kinderchancen Allgäu zu spenden und damit benachteiligte Kinder im württembergischen Allgäu zu unterstützen. Gold war über viele Jahrzehnte das Material, das bei der Herstellung von Zahnersatz verwendet wurde. „Die Goldarbeiten sind zwischenzeitlich in die Jahre gekommen und es wird größtenteils durch anderes Material ersetzt“, sagt Hubert Heinz, Kurator der Stiftung und Zahnarzt in Leutkirch. Je nach eingesetzter Menge sei die einzelne Goldfüllung nach Aufbereitung zwischen fünf und zehn Euro wert.

Stuttgarter Firma bereitet Gold kostenlos auf

Das ausgediente Zahngold wurde durch die Firma Metaux Precieux Dental aus Stuttgart, die gleichzeitig auch die Spendenboxen zur Verfügung gestellt hat, kostenlos aufbereitet und der gesamte Erlös des Scheidgutes an die Stiftung Kinderchancen Allgäu gespendet. Geschäftsführer Andreas Schmidt, selbst wohnhaft in Leutkirch, freue sich, damit die Kinder im Allgäu zu unterstützen.

Der besondere Dank der Stiftung gilt laut Pressemitteilung vor allem den zahlreichen spendenbereiten Patientinnen und Patienten sowie den sechs beteiligten dentalen Praxen in Leutkirch und Bad Wurzach: Zahnarzt Dr. Klaus Halbherr (Leutkirch), Zentrum für Zahnmedizin Dr. Heinz, Dr. Schmidt und Kollegen (Leutkirch), Zahnarzt Dr. Bredel/Masur (Bad Wurzach), Zahnärztin Rinck (Bad Wurzach), Zahnärztin Dr. Schöllhorn-Völkel (Bad Wurzach) und Zahnärzte Dr. Stützle und Dr. Stützle (Bad Wurzach).

Zahngold kann weiterhin gespendet werden

Wer sein Zahngold nach der Behandlung schon mit nach Hause genommen hat und dies noch spenden möchte, der kann dies sowohl in den beteiligten Praxen als auch nach telefonischer Vereinbarung mit der Projektleitung der Stiftung (Telefonnummer: 07561/906613) im Caritas Zentrum in Leutkirch tun. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

„Wir freuen uns über weitere Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion, die ihren Patientinnen und Patienten die Möglichkeit geben wollen, die regionale Kinderstiftung zu unterstützen“, sagt Geschäftsführer Ewald Kohler. Das Stiftungsgebiet erstreckt sich von Bad Wurzach über Aitrach und Aichstetten, Leutkirch und Kißlegg bis nach Isny. Für interessierte Praxen stehen Projektleitung Michaela Lendrates oder Kurator der Stiftung und beteiligter Zahnarzt Dr. Hubert Heinz für weitere Fragen zur Aktion bereit.

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