Weihbischof spendet Firmung

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Weihbischof Thomas Maria Renz hat den Firmlingen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.
Weihbischof Thomas Maria Renz hat den Firmlingen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. (Foto: Sergeji Jundt)
Schwäbische Zeitung

Das Sakrament der Firmung haben 69 junge Christen vor Kurzem in Hofs und in Urlau empfangen.

„Was macht einen Menschen groß?“, fragte Weihbischof Thomas Maria Renz mit einem Meterstab in der Hand die Firmbewerber in der Urlauer Kirche und erläuterte, dass es ganz verschiedene Maßstäbe gebe, an denen Menschen gemessen werden. Die Medien mit ihren Stars, Prominenten oder Sportlern würden Menschen unter anderen Gesichtspunkten betrachten als es im wirtschaftlichen Bereich getan wird. „Als Christen schauen wir auf Christus und seine Maßstäbe“, stellte der Firmspender fest.

Drei biblische Kriterien

Drei biblische Kriterien führte er an: Zunächst sei bei Jesus derjenige groß, der sich vor Gott klein machen könne und von diesem noch etwas erwarte. Gott selber habe sich klein gemacht und sei als Kind gekommen, um den Menschen auf Augenhöhe begegnen zu können. Dann sei bei Jesus der groß, der sich vor dem Anderen nicht größer mache als er sei. Und schließlich sei der Mensch groß, der die Kleinen und Schwachen aufrichte. Jesus selber habe in der Fußwaschung vor dem Abendmahl ein Beispiel gegeben.

Nach der Ansprache erneuerten die Firmanden ihr Taufbekenntnis und im Gebet wurde um die Gabe des Heiligen Geistes gebeten. Dann traten die Firmanden einzeln vor den Weihbischof, der sie bei ihrem Namen nannte, ihnen die Hand auflegte und mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn zeichnete. Persönliche Worte bekam jeder der jungen Leute noch mit auf den Weg.

In Hofs wurde der Gottesdienst durch den Jugendchor der Seelsorgeeinheit unter Leitung von Christian Schmid musikalisch umrahmt, in Urlau durch die Jugendband der SE Alpenblick.

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