Wann kommt der erste Wolf in den Stadtwald?

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 Stefan Kempf
Stefan Kempf (Foto: VHS)
Schwäbische Zeitung

Das Allgäu ist „Wolferwartungsland“: In einem von der Volkshochschule Leutkirch organisierten Vortrag befasst sich Stefan Kempf am Dienstag, 26. November, um 19.30 Uhr im Bocksaal mit allen Fragen, die mit der erwartbaren Rückkehr des größten europäischen Raubtiers in unsere Region verbinden lassen, heißt es in der VHS-Ankündigung.

150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet, seit 20 Jahren ist er im Nordosten Deutschlands wieder heimisch geworden und auch in Baden-Württemberg leben inzwischen nachweislich einzelne Tiere. Nach Überzeugung von Experten wird es nur eine Frage der Zeit sein, wann sich Wölfe auch im Süden der Bundesrepublik ihren ursprünglichen Lebensraum wieder zurückerobern.

Referent Stefan Kempf ist Förster und Wildtierbeauftragter im Landkreis Ravensburg. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Thema „Wolf“ und ist auch mit Kollegen in Kontakt, in deren Revieren sich wieder Wölfe aufhalten. Was Naturschützer als großen Erfolg feiern, stellt die Menschen in den Wolfsgebieten vor große Herausforderungen: Ist der Wolf gefährlich? Wie ist seine Lebensweise? Was für einen Einfluss hat er auf die Jagd? Wie kann man Nutztiere am besten vor ihm schützen? Und wie lässt sich ein Zusammenleben von Wolf und Mensch möglichst konfliktarm organisieren?

Kempf wird versuchen, ein paar Antworten auf diese Fragen zu finden. Er vertritt die Auffassung, dass der Wolf eine sachliche Auseinandersetzung verdient hat. Der Eintritt zur Veranstaltung im Bocksaal beträgt fünf Euro, VHS-Mitglieder zahlen vier Euro.

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