Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes wird wiedergewählt

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 Sie stehen gemäß für soziale Gerechtigkeit für alle Menschen: (vorne, von links) Josef Müller, Rainer Emmermacher und Rosi Kolb
Sie stehen gemäß für soziale Gerechtigkeit für alle Menschen: (vorne, von links) Josef Müller, Rainer Emmermacher und Rosi Kolb; (Mitte, von links): Alois Albrecht (zehn Jahre Mitglied), Margret Reisacher, Hannelore Sieling und Karl-Siegfried Essig (Ehrenvorsitzender), (hinten, von links) Erwin Mader (zehn Jahre), Elisabeth Wiedemann, Alfred Funk (25 Jahre), Wolfgang Wehrle und Volker Schmidt. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Karl-Heinz Schweigert

Zügig und harmonisch ist die Hauptversammlung des VdK-Ortsverbands Leutkirch in Regina Pacis verlaufen. So hatte die Kreisvorsitzende Hannelore Sieling bei den Wahlen keine Mühe, die Ämter des Vorstands allesamt mit einstimmigen Ergebnissen zu besetzen.

Volker Schmidt wurde als Vorsitzender wiedergewählt, seine Vertreterin ist nun Margret Reisacher, die zudem noch Frauenvertreterin ist. Sie löst damit Wolfgang Wehrle ab, der nicht mehr kandidierte, aber als Beisitzer weiterhin zur Verfügung steht.

Im Vorstand bleiben für weitere zwei Jahre Josef Müller als Schriftführer und Rainer Emmermacher als Kassierer. Rosi Kolb und Elisabeth Wiedemann sind Beisitzerinnen, und als Revisorinnen werden wieder Hildegard Frick und Heide Hengge die Kasse prüfen.

Pflegebedürftige mit Armutsrisiko

Hannelore Sieling berichtete über „Aktuelles aus dem Kreisverband“: Ein beherrschendes Thema ist für sie das drohende Armutsrisiko bei Menschen, die pflegebedürftig werden.

Bei durchschnittlich monatlichen Kosten in der Vollpflege von 4000 Euro reichen die Versicherung und die Rente oft nicht aus, so dass es an das Ersparte geht und dann der Sozialfall droht. „Wir dürfen nicht immer am Menschen sparen“, lautete die klare Aussage der Kreisvorsitzenden.

Sie forderte „den Einbau einer Bremse aus Steuermitteln“ sowie die bessere Bezahlung der Pflegekräfte. Um dies mit Nachdruck zu unterstützen, führt der Landesverband in diesem Jahr unter dem Titel „Pflege macht arm“ eine Unterschriftenaktion durch.

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