Vom Zelte aufschlagen und abbrechen

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„Aufbruch“ war der Thema des Gottesdiensts, für den im Altarraum ein Zelt aufgebaut war.
„Aufbruch“ war der Thema des Gottesdiensts, für den im Altarraum ein Zelt aufgebaut war. (Foto: Christine King)

Vierzehn Tage im Zeltlager, eine Woche in Rom und vier Tage mit der KJG-Gruppe in Börlas: Jugendliche erzählten beim Jugendgottesdienst am Samstagabend in St. Martin, wo sie ihre Zelte aufgeschlagen haben und auch wo sie sie noch aufschlagen werden.

Im Altarraum war ein großes Zelt aufgebaut, illuminiert in Orange. „Aufbruch“ war das große Thema. Dass dazu auch die Angst vor dem Scheitern gehört und so etwas wie Heimweh, kam auch zur Sprache. „Wir sind zum Gehen geboren“, sagte Pastoralreferent Benjamin Sigg in seiner Predigt. Wichtig sei dabei, Vertrauen zu haben. In sich selbst, in andere und in Gott, egal ob man in den Urlaub fährt, eine neue Stelle antritt oder umzieht. Passend dazu sangen die fünf jungen Frauen vom Ensemble Vocal unter der Leitung von Kirchenmusiker Franz Günthner einfühlsame Lieder mit Titeln wie „Abschied heißt“. Überhaupt war Musik ein großes Thema im Gottesdienst. Cello, Gesang, Klavier, das Aufgebot an jungen Musikern war groß.

Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde den Gottesdienstbesuchern auch gleich die neue, aus Biberach stammende Dekanatsjugendreferentin Samanta Wachniak vorgestellt, die ihr Büro in Leutkirch hat.

Auch nach dem Gottesdienst, der im Rahmen des viertägigen Drehs zum Thema „Wie Christen leben“ auch von einem SWR-Team gefilmt wurde und der Anfang nächsten Jahres Bestandteil einer Sendung im Schulfernsehen des SWR sein wird, war noch einiges los. Vor dem Gemeindehaus wurde Party gemacht. Natürlich wieder mit viel Musik. Die Band Spur 1 spielte auf, und danach gab’s Lagerfeuerromantik mit Gesang.

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