Volksbank Allgäu-Oberschwaben schafft die Negativzinsen ab

 Die Negativzinsen sind bei der VBAO erst einmal Geschichte.
Die Negativzinsen sind bei der VBAO erst einmal Geschichte. (Foto: Daniel Karmann)
Schwäbische.de

Schluss mit den „Negativzinsen“: Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) erhebt keine Verwahrentgelte mehr für Firmen- und Privatkunden. Das gab das Geldinstitut in einer Pressemitteilung bekannt. Grund dafür ist die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 21. Juli auf 0,5 Prozent.

Seit 2014 hatte die EZB Verwahrentgelt auf Guthaben von Finanzinstituten erhoben. Banken sind nach Angaben der VBAO gesetzlich dazu verpflichtet, eine sogenannte Mindestreserve bei der EZB zu halten. Für diese und weitere Anlagen bei der Zentralbank mussten die Finanzinstitute somit über acht Jahre einen negativen Zinssatz zahlen.

0,3 Prozent Zinsen

Dies schmälerte das Zinsergebnis der Banken, so auch der VBAO. Daher hatte sich der Vorstand der Genossenschaftsbank im April 2021 dazu entschieden, dieses Verwahrentgelt, welches die Bank an die EZB zahlen musste, an die Kunden weiterzugeben. Davon war allerdings nur ein kleiner Teil der Kunden der VBAO betroffen.

Im Zuge der Leitzinsanpassung der EZB gibt es nun auch wieder auf einige Sparanlagen bei der Bank Zinsen. Für eine dreijährige Anlage bei der VBAO gibt es aktuell beispielsweise 0,3 Prozent. Dennoch rät Vorstandssprecher Josef Hodrus vor allem privaten Anlegern, ihr Geld nicht auf dem Girokonto oder dem Sparbuch zu „parken“, sondern sich zu Anlagealternativen beraten zu lassen.

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