VHS stellt Programm der Leutkircher Kleinkunst vor

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Schwäbische Zeitung

Mit einem abwechslungsreichen und qualitativ hochstehenden Programm geht die „Leutkircher Kleinkunst“ in der Spielzeit 2019/2020 an den Start. Ein Lokalmatador hat erst zugesagt, als die Programme schon gedruckt waren. Doch nun ist der Vertrag gemacht: Maxi Schafroth, der Allgäuer, der auf dem Nockherberg die Politiker „derbleckt“ hat, kommt zum Abschluss der Reihe am 1. Februar 2020 in die Festhalle. Das schreibt die veranstaltende VHS Leutkirch in einer Pressemitteilung.

Der Abend mit Maxi Schafroth und seinem legendären Markus Gitarristen Schalk wird am Samstag, 1. Februar 2020, in der Festhalle Leutkirch sein. Schafroth zeigt sein Programm „Faszination Bayern“, mit dem er landauf landab vor vollen Sälen begeistert, so die Ankündigung. Alle anderen Veranstaltungen der Leutkircher Kleinkunst werden in der Club-Atmosphäre des Bocksaals stattfinden.

Zum Auftakt kommt am Freitag, 11. Oktober, Eva Eiselt mit ihrem Programm „Vielleicht wird alles viel leichter“ erstmals nach Leutkirch. Die quicklebendige Kabarettistin aus der Eifel mit eigenem Theäterchen zeigt einen temporeichen Mix aus Kabarett, Theater und Parodie, gewürzt mit einer Prise humorvollen Wahnsinns und scheut auch nicht davor zurück, zwischendurch als Baum aufzutreten, heißt es in dem Pressetext.

Ein Wiedersehen mit der Kleinkunst-Truppe „Trifolie“, den Großmeistern der visuellen Comedy aus dem Kohlenpott, gibt es am Samstag, 2. November. Mit körperlicher Präzision, gezielt eingesetzten Worten und einem auf den Punkt abgestimmten Soundtrack aus Geräuschen und Musik verwandelt Trifolie die Bühne in einen Illusionsraum. Trifolie gastiert bereits zum dritten Mal im Bocksaal.

Aus dem Kohlenpott kommt auch der HG. Butzko. Er zeigt am Freitag, 13. Dezember, sein Programm „echt jetzt“. Butzko verbindet laut Ankündigung das Politische und das Private, den Alltag und den Bundestag, die große Welt und den kleinen Geist und hat dabei einen ganz eigenen Stil entwickelt, HG.Butzko verbindet Unterhaltung mit Tiefgang und entdeckt das Komische in den vermeintlichen Katastrophen des Lebens.

„Kann man davon leben?“, fragt der junge Kleinkunst-Aufsteiger Matthias Ningel am Samstag, 11. Januar 2020, sich selbst und sein Publikum im Bocksaal. In seinem dritten Bühnenprogramm sinniert der 31-jährige Kabarettist und Pianist vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht, kann man dem Pressetext entnehmen. Kann man davon leben? Matthias Ningel kann. Immer besser sogar. Der junge Kabarett-Künstler hat nämlich in der letzten Zeit einige Preise abgeräumt und ist längst mehr als ein Newcomer.

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