Valentin Kegreiß erkämpft sich Platz drei

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 Siegerehrung mit dem Drittplatzierten Valentin Kegreiß.
Siegerehrung mit dem Drittplatzierten Valentin Kegreiß. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Mit dem Radmarathon im Tannheimer Tal haben sich die Rennfahrer der Radabteilung der TSG Leutkirch einer besonderen Herausforderung gestellt. Bereits um sechs Uhr fiel der Startschuss über die Langdistanz mit 220 Kilometern und 3500 Höhenmetern. Die Strecke führte über Oberjoch, Jungholz, Wertach nach Immenstadt. Bereits nach wenigen Kilometern zog ein Unwetter auf und veranlasste einige Fahrer zur Umkehr.

Die Leutkircher Fahrer Thomas Hölzler, Lars Ulbrich, Benjamin Doser, Matthias Herrmann und Valentin Kegreiß trotzten (bis auf Doser) dem Wetter. Durch das Unwetter und die kürzeren Steigungen zu Beginn, kam es schnell zu einer Selektion des Feldes mit mehr als 500 Teilnehmern. Alle Leutkircher befanden sich dabei in der ersten Gruppe. Kurz vor dem Riedbergpass wagte der Sieger von 2017, Dominic Aigner, dann einen Solovorstoß. Die Gruppe ließ den Ausreißer zunächst gewähren und schrumpfte am steilen Riedbergpass auf etwa zehn Fahrer. Die Verfolger mit noch immer vier Leutkircher harmonierten im Anschluss gut, so dass der Ausreißer kurz vor dem Hochtannbergpass in Sichtweite war.

Thomas Hölzer von der TSG wagte einen Vorstoß und schloss noch vor der Passhöhe zu Aigner auf. Dahinter erreichte Kegreiß zusammen mit drei weiteren Fahrern den Gipfel, während Hermann und Ulbrich etwas zurückfielen. Für die TSG entstand nun eine taktisch ideale Situation, da alle vorderen Gruppen besetzt waren und somit jedes Szenario erfolgsversprechend.

Im Lechtal bauten die beiden Spitzenreiter ihren Vorsprung aus und kämpften am Gaichtpass um den Sieg. Hier erwies sich Aigner als stärkster Fahrer und gewann in 6:16,55 Stunden. Hölzler fuhr ungefährdet den zweiten Platz ein. Valentin Kegreiß in der Verfolgergruppe hatte am Gaichtpass noch genug Kraftreserven, um seine drei Begleiter abzuschütteln und mit Platz drei das Podium zu komplettieren. Eine herausragende Teamleistung rundeten Ulbrich und Hermann auf Platz sieben und acht ab.

Beim Altstadtkriterium in Ravensburg fuhr Antonia Hoffman auf Rang drei. Im Rennen überneun Kilometer fuhr die Leutkircherin zunächst in der Spitzengruppe, konnte diese jedoch nicht bis zum Ende halten. Den dritten Platz brachte sie jedoch sicher in trockene Tücher.

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