„Unsere Kernkompetenz ist das Sozialrecht“

Lesedauer: 3 Min
 Seit Jahren ein wichtiger Programmpunkt bei der Adventsfeier: der Bericht von Hannelore Sieling.
Seit Jahren ein wichtiger Programmpunkt bei der Adventsfeier: der Bericht von Hannelore Sieling. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Karl-Heinz Schweigert

„Unsere Kernkompetenz ist das Sozialrecht mit dem gemeinsamen Ziel, die soziale Gerechtigkeit herzustellen und zu wahren“: So lautete die Kernaussage von Hannelore Sieling bei der Adventsfeier des VdK-Ortsverbandes im vollbesetzten Speisesaal des Hauses Regina Pacis. Die Vorsitzende von 5500 Mitgliedern im Kreisverband konnte auch „dank der Initiative des VdK als anerkannter Partner der Sozialpolitik“ zudem von Fortschritten bei der häuslichen Pflege und bei barrierefreien Zugängen berichten. Der Verband mit bundesweit zwei Millionen sehr heterogenen Mitgliedern setze sich „als Zusammenschluss in gemeinsamen Handeln“ seit bald 70 Jahren auch für die Grundsicherung für Arbeitssuchende und im Alter ein, wie für Verbesserungen bei den Renten-, Pflege- und Krankenkassen.

In seinem Grußwort stellte Pater Hubertus Freyberg bündig die 60-jährige Geschichte seines Hauses vor, das „als Knabenseminar gegründet, heute ein Drei-Sterne-Hotel, Tagungshaus und geistliches Zentrum ist“. In seiner besinnlichen Adventsgeschichte zeigte der geistliche Rektor auf, dass die in unserer Gesellschaft zu erlöschen drohenden „Kerzen“ „Frieden, „Glauben und Liebe“ durch „Jesus, als das Licht der Hoffnung“ wieder zum Leuchten gebracht werden können. So habe auch der nach dem Krieg gegründete VdK Sozialverband „mit Optimismus die Ärmel hochgekrempelt“ und zum unglaublichen Aufbau aus Schuttbergen beigetragen.

Firmen nehmen laut OB Henle erhebliche Investitionen vor

Ebenfalls positive Nachrichten hatte Hans-Jörg Henle mitgebracht, der dem Ortsverband nachträglich zu seinem 70-jährigen Bestehen gratulierte. Der Oberbürgermeister bewertete die Gesamtsituation in Leutkirch mit „gut“, dank der Vollbeschäftigung in Firmen, die erhebliche Investitionen vornehmen. Weitere wichtige Beiträge leisten unter anderem das Projekt „Demokratie leben“ und der Behindertenbeirat. Um den engen Wohnungsmarkt zu entlasten, sind umfangreiche Bauprojekte in der Planung. Als ein großes Glück darüber hinaus sieht das Stadtoberhaupt „ die gelebte Versöhnung mit Frankreich nach den zwei Weltkriegen“

Wie vom Ortsvorsitzenden Volker Schmidt in der Begrüßung gewünscht, trugen Rosi Kolb und Josef Müller zum gleichermaßen heiteren wie besinnlichen Verlauf der Feier mit Vorträgen von Gedichten und Geschichten bei, wie auch Rudibert Hehl, der mit dem Akkordeon die gemeinsam gesungenen Adventslieder begleitete.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen