Tierschutzverein hat neue Vorsitzende

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Bärbel Hemer (rechts) ist neue Vorsitzende des Leutkircher Tierschutzvereins und wird von ihrer Stellvertreterin Vanessa Hunger
Bärbel Hemer (rechts) ist neue Vorsitzende des Leutkircher Tierschutzvereins und wird von ihrer Stellvertreterin Vanessa Hungerbühler, die die Tierauffangstation leitet unterstützt. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Bärbel Hemer aus Leutkirch ist seit dem Frühjahr neue Vorsitzende des Leutkircher Tierschutzvereins und folgt somit auf Helmut Engelhardt, der dieses Amt über 30 Jahre Inne hatte. Unsere Mitarbeiterin Gisela Sgier erkundigte sich bei der neuen Vorsitzenden über deren Pläne, Wünsche und Ziele.

Was hat Sie dazu bewegt, den Vorsitz des Tierschutzvereines zu übernehmen?

Nachdem sich nach zweijähriger Suche kein Nachfolger für Helmut Engelhardt gefunden hat, war es mir ein Anliegen, den Tierschutzverein aufrecht zu erhalten. Die viele Arbeit, die bis heute geleistet wurde, sollte nicht umsonst gewesen sein. Vor allem in der Tierauffangstation.

Welche Aufgaben kommen künftig auf Sie zu?

Das Aufgabengebiet ist vielfältig und ich muss mich erst einmal langsam einarbeiten. Dabei hilft mir glücklicherweise mein Vorgänger Helmut Engelhardt. Zu meinen Aufgaben gehören in erster Linie Kontrollen vorzunehmen, wenn uns Missstände in der Tierhaltung angezeigt werden, das Auffinden von entlaufenen Tieren sowie das Einfangen von kranken Tieren, um diese behandeln zu können. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Katzen. Des Weiteren habe ich zahlreiche organisatorische Aufgaben zu erledigen. Dazu gehört unter anderem die Vorbereitung, unseres jährliches Sommerfestes aber auch die Abwicklung unseres Standes auf dem Weihnachtsmarkt. Die Leitung der Tierauffangstation hat meine Stellvertreterin und Tochter, Vanessa Hungerbühler. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört die gesamte Organisation der Station. Angefangen von der Aufnahme der Katzen, über Tierarztbesuche, Vermittlung der Katzen bis hin zur Organisation von Team-Sitzungen sowie die Erstellung der Arbeitspläne. Dankbar bin ich auch unseren ehrenamtlichen Helferinnen, die nicht nur ihrer Arbeit nachgehen, sondern mich unterstützen, wenn es notwendig ist.

Wo sehen Sie Schwierigkeiten?

Am schwierigsten es wohl, endlich die Population der Katzen drastisch zu senken, da es in Leutkirch kein Kastrationsgesetz gibt.

Soll es unter Ihrer Leitung künftig Veränderungen geben?

Im Großen und Ganzen gibt es im Moment keine Veränderungen, da ich mich wie gesagt, erst einarbeiten muss. Die einzige, aktuelle Veränderung ist jedoch der Termin unseres Sommerfestes, das aus organisatorischen Gründen auf Sonntag, 29. Juli vorverlegt wurde. Bisher fand das Fest stets immer im September statt.

Was wünschen Sie sich künftig für die Tierauffangstation?

Dass uns, unsere fleißigen Mitarbeiter noch lange erhalten bleiben und wir für die Zukunft vielleicht noch ein paar neue Mitarbeiter gewinnen können. Wer Lust hat bei uns mitzuarbeiten darf sich gerne bei uns in der Tierauffangstation im Unterzeiler Weg 2 zu den Öffnungszeiten (Mo., Mi. und Fr. 9 bis 10 und 17 bis 18 Uhr sowie Di. und Do. 9 bis 10 Uhr) melden, denn jede helfende Hand ist wichtig.

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