Super Stimmung beim Zunftmeisterempfang der Kreissparkasse

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18. Sparkassen-Zunftmeisterempfang: Der Saal kocht.
18. Sparkassen-Zunftmeisterempfang: Der Saal kocht. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)

„Es ist ein kleines Dankeschön an euch alle, welche die Tradition der fünften Jahreszeit pflegen und damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Kulturleben und dem Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten“: So die lobenden Worte von Heinz Pumpmeier an die Vertreter der 66 Zünfte aus dem Landkreis Ravensburg, die sich trotz stürmischer Wetterlage am Montagabend zum 18. Sparkassen-Zunftmeisterempfang in der prächtig dekorierten Festhalle eingefunden haben

. In seiner mit launigen Worten und Versen gewürzten Begrüßung im vollbesetzten Saal begründete der Vorstand auch sein Auftreten als Marshall, wie das seiner Kollegen in Cowboy-Kluft als „schöner Rudi“ (Manfred Schöner) und „langer Martin“ (Norbert Martin): Der Weg dieser dreien Westernhelden, natürlich „klimaneutral und feinstaubfrei zu Pferd“, ginge schließlich in die „usA“, in „unser schönes Allgäu“ zum „bedeutendsten Ereignis der Kreissparkasse, das nun volljährig geworden ist“. Außerdem bräuchte der Cowboy, romantisch und als Mann der Tradition, nur „einmal cool zu grüßen und schon lägen ihm die Frauen zu Füßen“.

Landrat Sievers als Schirmherr

Als Schirmherr der „hochlöblichen Runde“ hieb Harald Sievers in dieselbe Kerbe: „Bei denen ist immer ‚high noon‘, wenn es ums Geld geht“. Bestens gelaunt versprach der Landrat zudem bis zur 40. Oberschwaben-Fasnet („ohne die ein Leben nur sinnlos ist“) zu kommen, „man muss mich aber immer wieder wählen“. „Als dritter ‚Fischkopf‘ in der Rednerliste“ versprach Christina Schnitzler „auch nicht zu versuchen, im Allgäuer Dialekt zu sprechen“. Dennoch mag sie „diesen wunderbaren Menschenschlag“, wird sie doch nach ihrem Wechsel vom hohen Norden und der Landeshauptstadt in den Süden immer wieder neidvoll angesprochen: „Hast Du es schön!“.

Gewohnt viel zu schmunzeln gab es dann bei der Replik von Thomas Blum in schwäbisch-direkter Mundart und gespickt mit herrlichen Spitzen und Reimen. Den steigenden Erfolg des Empfanges beschrieb der Präsident der Leutkircher Narrenzunft „in heiterer Respektlosigkeit“ dann auch wie folgt: „Der Narren großes Heer, angesaugt vom Bieres-Strudel, kommt immer mehr als großes Rudel“. Als „präsidiales Obernarrengestell“ dankte er seinen treuen Helfern, die „im grandiosen Einsatz den prächtigen Thronsaal geschaffen haben“. Zudem verbreitete er „vom Unsinn geschwängert“ das Gerücht, dass schon jetzt Geld für ein „Reiterstatue für Pumpmeier“ in der Bankzentrale angespart werde. Der Bürgermeisterin attestierte er schließlich: „Sie könnet öfters ohne Henle auftreten, des war gut“.

Buntes Bühnenprogramm

Nach so viel starken Worten war der Run auf das üppige Büffet angesagt, bevor das Programm, mitreißend moderiert von Franky & Amigos, mit Tänzen der Garde und der Showtanz-Gruppe, dem artistischen „LED-Lollipop“ Auftritt von Simone Fluhr aus Sigmaringen und dem Sketsch mit „Helge und Udo“ fortgesetzt wurde. Für mächtige Phonstärke im Saal sorgte die Guggenmusik Isny, bevor dann dort bis spät in die Nacht die Gelegenheit zum Tanz und heiteren Plausch ausgiebig genutzt wurde.

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