„Stadt und Energie Bündnis sind gemeinsam auf einem guten Weg“

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 Informativ und engagiert im Einsatz gegen den Klimawandel: die Versammlung des Energie Bündnisses Leutkirch.
Informativ und engagiert im Einsatz gegen den Klimawandel: die Versammlung des Energie Bündnisses Leutkirch. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Karl-Heinz Schweigert

„Die Stadt und das Energie Bündnis Leutkirch sind gemeinsam auf einem guten Weg“: So lautet das Lob von Christina Schnitzler bei der gut besuchten Hauptversammlung am Dienstagabend im Bayrischen Hof.

Keine Mühe hatte die Bürgermeisterin zudem, alle Stimmen für die Entlastung des Vorstandes zu bekommen, konnte doch das Bündnis auf ein reichlich gefülltes Jahr mit durchweg in der Bürgerschaft gut angenommenen Veranstaltungen zurückblicken: Reges Interesse fanden der Energieeffizienztisch, die Themen „E-Mobilität“ , „Wechsel des Stromanbieters“ , „Tag der Heizung“ sowie „Energieeffizienz Mittelstand und Landwirtschaft“.

Für Berthold König waren zudem die besonderen Höhepunkte der Mobilitätstag und in diesem Frühjahr die Messe Energiefrühling mit 40 Ausstellern. Dem Geschäftsführer wurde für seinen Einsatz Dank und Anerkennung vom Vorsitzenden Gottfried Härle zuteil, der betonte, „dass ohne die Partnerbetriebe und die Sponsoren sowie ohne den Zuschuss der Stadt die erfolgreiche Arbeit des Bündnisses nicht möglich wäre“.

Bei der abschließenden intensiven Diskussionsrunde wurde sehr deutlich, dass in Leutkirch trotz mancher erfreulichen Entwicklungen wie in der Photovoltaik und beim Ausbau des Nahwärmenetzes noch viele „Baustellen“ gegen den Klimawandel zu bewältigen sind: Viel Potenzial sehen Mitglieder so beim Car-Sharing und bei Mitfahrportalen sowie bei der Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs. So wurde unter anderem als Pilotprojekt das Ein-Euro-Ticket für die Region und Freifahrkarten nach Leutkirch für die Centerparcs-Bewohner angeregt.

Zu den Bereichen Wind- und Wasserkraft sollen die verhärteten Fronten mit dem Naturschutz in Gesprächen mit Argumenten angegangen werden, um so wenigstens im machbaren Umfang den notwendigen regenerativen Energiemix mit Speichermöglichkeiten vor Ort zu verwirklichen.

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