Sprachförderkinder zeigen, um was es im Leben geht

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Sieben Kinder der Sprachfördergruppe „Quasselwurm“, des katholischen Kinder- und Familienzentrums St. Vincenz amüsieren am Diens
Sieben Kinder der Sprachfördergruppe „Quasselwurm“, des katholischen Kinder- und Familienzentrums St. Vincenz amüsieren am Dienstag mit dem Theaterstück „Das Allerwichtigste“. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Mehr als lustig gestaltete sich am Dienstag im katholischen Gemeindehaus die Aufführung des tierischen Theaterstücks „Das Allerwichtigste“ aus der Feder von Antonella Abbatiello. Insgesamt sieben Kinder der Sprachfördergruppe „Quasselwurm“ brachten die Zuschauer nicht nur zum Lachen sondern auch zum Nachdenken.

Begrüßt wurden die Zuschauer, unter denen sich unter anderem zahlreiche Kindergartenkinder des Familienzentrums sowie mehrere Vertreter des Leutkircher Lions-Clubs, der die Sprachfördergruppe des katholischen Familienzentrums St. Vincenz unterstützt, von Erzieherin Michaela Schlereth mit den Worten: „Das Allerwichtigste sind unsere Kinder“. Im Stück brachten diese, die jeweiligen Vorteile verschiedener Tiere auf die Bühne. Der Hase legt Wert auf lange Ohren, der Igel erläutert die Vorzüge der Stacheln, der Elefant ist stolz auf seinen langen Rüssel, die Ente prahlt mit ihren Flossen und der Biber freut sich über seine großen Zähne.

Doch wie sähen die Tiere aus, wenn jeder Einzelne alle Eigenschaften in sich vereinigte? Die kluge Eule überzeugte ihre tierischen Gesellen, dass jeder individuelle Stärken hat und nicht alle gleich sein können. Jedenfalls haben es die Kinder auf den Punkt gebracht: „Man kann nicht alles haben“. Begonnen mit dem Einstudieren des Stücks haben die Kinder unter der Leitung von Schlereth bereits im Januar. Dabei wurden zunächst die einzelnen Tiere besprochen, bevor die eigentlichen Proben starteten. Selbst die Kostüme sowie der Bühnenaufbau stammen von Betreuerin Schlereth und den Kindern. „Mir ging es einfach darum, dass unsere jungen Akteure zum Ausdruck bringen, was Vielfalt bedeutet“, so die Erzieherin.

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