So lief das Leutkircher Altstadt-Sommerfestival

Lesedauer: 5 Min
Daumen hoch für ein gelungenes Altstadt-Sommerfestival: Tezer Leblebici, Linda Waldhoff (Mitte) und weitere Helfer freuen sich.
Daumen hoch für ein gelungenes Altstadt-Sommerfestival: Tezer Leblebici, Linda Waldhoff (Mitte) und weitere Helfer freuen sich. (Foto: Simon Nill)
Redakteur Leutkirch

Wer den Also-Verein unterstützen möchte, findet weitere Informationen im Internet unter www.also-leutkirch.de

Auch dieses Spektakel hat ein Ende: Seit Sonntag ist das 15. Altstadt-Sommerfestival (Also) in Leutkirch Geschichte. Begonnen hatte das zwölftägige Event mit einer großen Vespertafel. Den Abschluss bildete eine klassische Soiree im Kinderheim St. Anna. Dazwischen waren etwa 60 weitere Einzelveranstaltungen geboten. Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ blicken Tezer Leblebici, Vorsitzender des Also-Vereins, sowie Linda Waldhoff, Event-Koordinatorin, gut gelaunt auf die vergangenen Tage zurück.

„Heiß“, „ausgelassene Stimmung“, „fröhliche Menschen“, „bombastische Shows“ – unter anderem diese Begriffe kommen Leblebici und Waldhoff in den Sinn, wenn sie nach dem diesjährigen Altstadt-Sommerfestival gefragt werden. Wieder einmal reibungslos und ohne nennenswerte Zwischenfälle seien die zwölf Tage mit sieben „Großveranstaltungen“ über die Bühne gegangen. Und wieder einmal hat die Bevölkerung großes Interesse an den Events gezeigt. „Es war ein tolles Fest von Leutkirchern für Leutkircher“, fasst Leblebici seine Eindrücke zusammen.

„Zaungäste“ bei Musical-Night

Ins Schwärmen geraten die beiden vor allem bei Erzählungen von der Musical-Revue-Night am vergangenen Mittwoch. Bliems Bunte Bühne und Solisten von Joy of Voice präsentierten am Bouleplatz Ausschnitte aus der Welt des Musicals. „Was Leutkircher Künstler da geboten haben, war sehr beeindruckend. Das war großstadtreif“, meint Leblebici. Und Waldhoff ergänzt: „Die Stimmung war einfach super.“ Mehr Zuschauer als erwartet hätten die Musical-Night besuchen wollen, weshalb sogar einige „Zaungäste“ das Spektakel verfolgten.

Mit der großen Vespertafel in der Leutkircher Altstadt hat das Festival laut Leblebici „perfekt“ begonnen. 100 Biertisch-Garnituren waren mit Besuchern belegt. Ein weiterer Höhepunkt: die K4-Nacht. Linda Waldhoff spricht von einem „entspannten Abend“ bei toller Stimmung. Schade sei allerdings gewesen, dass die geplante Feuershow – auf die sich vor allem viele Kinder gefreut hätten – abgesagt werden musste. Kleinere Schwierigkeiten habe es auch beim Open-Air-Kino gegeben. So sei es an zwei Abenden zu technischen Störungen gekommen.

Seine Zuschauer begeistert habe wiederum Murat Parlak, Pianist und Entertainer. „Der gehört quasi schon zum Team“, sagt Leblebici. Seine Show sei mittlerweile ein Klassiker und fester Bestandteil des Leutkircher Sommers, ist sich Waldhoff sicher. Erst noch etablieren muss sich indes der „Große Bahnhof der Nationen“ mit der Leutkircher Showbühne – „die war außergewöhnlich abwechslungsreich“ – und anschließender „Mega-Dance-Night“. Auch mit diesem Event sind die Organisatoren zufrieden. Kleiner Wermutstropfen: „Für den riesigen Aufwand hätten es noch ein paar Besucher mehr sein können“, so der Vorsitzende des Also-Vereins.

Optimales Wetter

Froh sind die Organisatoren – inklusive Andreas Brodbeck als stellvertretendem Vereins-Vorsitzenden – auch darüber, dass das Wetter optimal mitgespielt hat. So habe in diesem Jahr keine Veranstaltung abgesagt werden müssen. „Experten reden von einem Jahrhundert-Sommer. Für uns war es ein Jahrhundert-Also“, sagt Leblebici schmunzelnd. Ohne das Engagement vieler Ehrenamtlicher und der Sponsoren wäre das nicht möglich gewesen, betont er im SZ-Gespräch.

Spurlos sind die Festivaltage an den Organisatoren nicht vorübergegangen. „Das Familienleben war in der Zeit quasi Null“, gesteht Leblebici. Schließlich sind die Helfer stets die Ersten, die zu Veranstaltungen erscheinen und auch die Letzten, die das Event wieder verlassen. Teilweise sei in den Pausen einer Show besprochen worden, was für die nächste anstehende Veranstaltung zu beachten ist. „Das geht nur mit einem eingespielten Team. Und motivierten Ferienarbeitern“, sind sich die beiden einig.

Wer den Also-Verein unterstützen möchte, findet weitere Informationen im Internet unter www.also-leutkirch.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen