Sieg geht nach Isny, Wuchzenhofen toll platziert

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 Gewinner des Planspiels Börse 2018: das „Team Supreme“ mit (von links) Christina Nold (Lehrerin), Filip Kunicke, Joel Schmidt,
Gewinner des Planspiels Börse 2018: das „Team Supreme“ mit (von links) Christina Nold (Lehrerin), Filip Kunicke, Joel Schmidt, Paul Satzger, Tim Schönau und Phillip Stahlbaum. (Foto: Fotos: Kreissparkasse Ravensburg)
Schwäbische Zeitung

Nach elf turbulenten Wochen und nervenaufreibenden wirtschaftlichen Ereignissen ist das aktuelle Planspiel Börse zu Ende gegangen. 98 Schülerteams haben gemäß einer Pressemitteilung der Kreissparkasse am Wettbewerb der Kreissparkasse Ravensburg teilgenommen.

Doch kann nur ein Team gewinnen: 2018 darf das Planspiel-Börse-Team Tim Schönau, Filip Kunicke, Paul Satzger, Joel Schmidt und Philip Stahlbaum von der Wirtschaftsschule Isny zum ersten Platz gratulieren und die Spielgruppe „Team Supreme“ mit einem Scheck in Höhe von 1000 Euro belohnen. 500 Euro wandern davon in die Klassenkasse, während die andere Hälfte den Schülern frei zur Verfügung steht. Sie haben ihr virtuelles Startkapital in Höhe von 50 000 Euro innerhalb der Spielzeit auf einen Wert von 51 411,50 Euro gesteigert, heißt es in dem Pressetext.

Das zweitplatzierte Team „future trader“ GWRS Wuchzenhofen erhält für die ebenso gute Leistung 750 Euro. Der Geldpreis wird auch hier wieder aufgeteilt. Noah Rudhart, Svenja Christmann, Stefanie Gögler und Paul Heinzelmann erreichten als Gruppe einen Depotgesamtwert von 51 233,78 Euro. Der Nachhaltigkeitsaspekt war auch dieses Jahr ein wichtiges Thema beim Planspiel Börse. Einen tollen zweiten Platz im Nachhaltigkeitswettbewerb belegte das Team „Black Squad gewinnt zu 100“ der GWRS Wuchzenhofen mit einem Nachhaltigkeitsertrag in Höhe von 660,91 Euro.

Einen Doppelsieg konnte sich das Team „future trader“ einfahren, welche nicht nur im Depotgesamtwert einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern konnten, sondern auch im Nachhaltigkeitswettbewerb mit einem Ertrag von 526,33 Euro den dritten Platz errungen haben.

Politische Ereignisse wie unter anderem die Brexit-Verhandlungen und der Wirtschaftskurs in den USA wirkten sich während der Spielzeit auf die Kurse aus, heißt es in dem Bericht: Der Spielverlauf war durch viel Bewegung am Aktienmarkt und auch Kursverluste für die Teilnehmer gekennzeichnet, der Dax erreichte sein Jahrestief.

Aufgrund der angespannten Börsensituation konnten nur sieben Prozent der Teilnehmer einen Depotgewinn verzeichnen. Auch in der Nachhaltigkeitsbewertung zeichneten sich innerhalb der kurzen Spielzeit nur moderate Gewinne ab.

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