Schwungvolle Lieder und Songs für Familien in Not

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Die Singgruppe „Amicitia“ bei ihrem Benefizkonzert in der Dreifaltigkeitskirche
Die Singgruppe „Amicitia“ bei ihrem Benefizkonzert in der Dreifaltigkeitskirche (Foto: Otto Schöllhorn)
Otto Schöllhorn

Mit dem Eingangslied „Ein Licht, ein Licht, leuchtet in der Dunkelheit“ hat die Musik- und Singgruppe „Amicitia“ in der gut besuchten Dreifaltigkeitskirche die passende Einstimmung in einen Liederabend mit weihnachtlichen, aber auch ernsthaften und nachdenklichen Anklängen gefunden, waren die Spendeneinnahmen dieses Benefizkonzert doch „Familien in Not“ gewidmet.

Pfarrerin Ulrike Rose erläutert in ihrer Begrüßung diese Nothilfe. Mit kurzfristiger, unbürokratischer Hilfe soll in Not gekommenen Familien und Alleinerziehenden Unterstützung geboten werden, beispielsweise bei Heizungs- und Mietrückständen oder mit der Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen. Auch eine längerfristige Begleitung durch eine Beraterin vom Diakonischen Werk Ravensburg im Auftrag der Evangelischen Kirche kann zur Seite gestellt werden. Ulrike Rose betont: „Wir sind froh, dass die Gruppe „Amicitia“ dieses Anliegen in ihren Jahresablauf einbaut, nunmehr schon seit 23 Jahren“.

Rhythmisch schwungvolle Darbietungen

Monika Heinz moderierte und führte durch das Programm, gab kurze Erläuterungen, wie zu dem Lied „Wärmende Lichter“, die Friede, Liebe und Harmonie in die Stuben bringen. Die Vorsängerin Tanja Sonntag, umgeben von zehn Instrumentalisten, die teilweise auch als Solisten fungieren und auch den Chor oder die Backgroundstimmen bilden, setzte mit ihrer hellen klaren Stimme den Melodien die Glanzlichter auf. Und rhythmisch schwungvolle Darbietungen, vom Schlagwerk unterstützt, forderten die Zuhörer geradezu zum Mitklatschen auf. Allesamt vermittelten die Lieder, von denen einige von Karin Wäckerle komponiert und getextet wurden, eine positive und lebensbejahende Grundstimmung, so dass die Besucher eine Stunde der Besinnlichkeit und des Innehaltens vom Alltag genießen konnten. Sie handelten vom Glück, von der Hoffnung, der Liebe und von der Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Geborgenheit, Lobpreislieder, aber auch Lieder mit Inhalten, die die Not der heutigen Tage zum Ausdruck brachten.

Zwischen den Liedern trug Pfarrerin Ulrike Rose immer wieder mit entsprechenden Textimpulsen stimmig bei. Besinnliche Weihnachtstexte brachte sie zu Gehör, auch nachdenkliche Texte, wie Brechts „Die Käuferin“, auch Hoffnungstexte, die auf das Kommen Gottes hoffen lassen. Nach dem adventlichen Segen und dem Dank an die Zuhörer wünschte Monika Heinz eine frohe Adventszeit.

Nach viel anerkennendem Beifall folgte noch das berührende Abschiedslied „Sei behütet auf deinen Wegen“, das den stimmungsvollen ersten Adventsabend und zugleich den Abschluss des Leutkircher Weihnachtsmarktes würdig ausklingen ließ.

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