Schutz für die Kröten

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Jugendliche der Kindergruppe Rudi Rotbein errichteten Freitag am Repsweiher einen Krötenzaun.
Jugendliche der Kindergruppe Rudi Rotbein errichteten Freitag am Repsweiher einen Krötenzaun. (Foto: Sgier)
Redaktionssekretariat

Kinder und Jugendliche der Kindergruppe Rudi Rotbein haben sich am Freitag gut ausgerüstet am Repsweiher getroffen, um nach dem Aufbau eines Krötenzaunes den kleinen Kreaturen später sicher über die Straße zu helfen.

Demnächst beginnen Amphibien wieder mit der gefährlichen Wanderung zu ihren Laichplätzen. Damit diese nicht platt gefahren werden, haben neun Kinder sowie drei Jugendliche des Kindertreffs Rudi Rotbein, der vom Umweltkreis sowie vom Naturschutzbund Leutkirch und unter der Leitung von Geschäftsführerin Wibke Willmans organisiert wird, am Repsweiher einen etwa 80 Meter langen Krötenzaun errichtet. Da wurde eifrig Sand in kleine Eimerchen gefüllt, geschleppt und gebuddelt. Schließlich mussten nicht nur der Zaun aufgestellt sondern zahlreiche Auffanggefäße in die Erde eingebracht werden. „Ich schätze, dass wir heuer wieder etwa 4000 Kröten einsammeln werden“, so Willmans.

Insgesamt haben sich etwa 100 Ehrenamtliche an der Aktion an verschiedenen Plätzen beteiligt. Darunter zwei Schulklassen der Gemeinschaftsschule am Adenauerplatz, die Werkrealschule Wuchzenhofen, die Kindergruppe Rudi Rotbein sowie weitere Helfer. Aufgebaut wurden die Zäune nicht nur am Repsweiher sondern auch am Stadtweiher und in Wuchzenhofen, bevor die große Sammelaktion stattfindet.

„In Friesenhofen und Merazhofen haben wir keine Zäune aufgebaut, werden aber sammeln“, erklärte die Geschäftsführerin, die sich bei den Mitarbeitern des Leutkircher Bauhofes für deren Unterstützung bedanken möchte. „Ich finde es einfach toll, dass wir hier etwas für die Natur tun können und bin begeistert, dass so viele Kinder eifrig mitmachen“, sagte Alexandra Müller, die ungefähr seit eineinhalb Jahren die Kindergruppe Rudi Rotbein gemeinsam mit Willmans leitet und sich bereits seit ihrer Kindergartenzeit für den Amphibienschutz einsetzt. Zur Belohnung erhielten die fleißigen Umweltschützer Apfelsaftschorle aus Streuobst sowie Stollen.

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