Schüler säen Lupinen

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Biobauer Maier und die landwirtschaftliche Berufsschüler an der Sämaschine.
Biobauer Maier und die landwirtschaftliche Berufsschüler an der Sämaschine. (Foto: Joachim Schwarz)
Schwäbische Zeitung

Nur wer sich rechtzeitig Gedanken über die Aussaat macht, kann auch neue Erfahrungen mit bisher unbekannten Kulturen sammeln. Deshalb wurde jetzt bei Allmishofen zum ersten Mal in der Region in der Fruchtfolge Lupinen ausgesät, so eine Pressemitteilung der Geschwister-Scholl-Schule.

Die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule nahmen die Saat nach dem Abdrehen der Sämaschine selbst vor. Parallel zum Praxisanbau werden auch noch im Schulgarten dieses Jahr Lupinen (Ackerbohnen, Süsslupinen und die Südtiroler Bitterlupine) ausgesät. Dabei wurde die Lupinen gewählt, weil der Schmetterlingsblütler und damit Stickstoffsammler auch Phosphor aus dem Boden für die Nachfrucht aufspaltet. Er spart also teuren und umweltbelastend hergestellten Mineraldünger für die Folgekultur. Bei den Pflanzungen der Schüler soll der Anbau mit mechanischer Unkrautbekämpfung rein biologisch erfolgen. Lehrer und Schüler hoffen laut Pressebericht auf geringen Unkrautdruck, einen milden Sommer und im Herbst auf einen richtungsweisenden Ertrag. Keine Herausforderung sollte die Verwendung der Ernte darstellen, da das Erntegut als Backzusatz und Kaffeeersatz Verwendung findet.

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