Schüler aus drei Nationen bauen zwei Elektroautos

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Gute Laune herrscht am internationalen Abend in der gewerblichen Schule. (Foto: Gisela Sgier)
Schwäbische Zeitung
Redaktionssekretariat

Innerhalb eines von der Europäischen Union (EU) geförderten Projekts sind neun Schüler des Grimbsby Institute in Grimbsby (England) sowie fünf Schüler der gewerblichen Schule aus Porvoo (Finnland) nach Leutkirch gekommen, um sich mit zehn Schülern der gewerblichen Schule über ihr gemeinsames Projekt, den Bau zweier solarbetriebener Elektroautos, auszutauschen.

Das Comenius-Programm der EU hat das Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. „Nicht Verschmelzung, nicht Zusammenkochen zu einem Einheitsbrei, sondern organisches Miteinander, Austauch, Ergänzung, gegenseitiger Ansporn und kreativer wechselseitiger Einfluss sind das Ziel, zu dem wir uns heute Abend bekennen“, sagte die stellvertretende Schulleiterin der gewerblichen Schule, Gabriele Kallenbach-Blasen am internationalen Abend. Ihr Dank galt allen Mitstreitern: dem deutschen Team mit Claudia Till-Burbulla, Thomas Mischo, Rainer Schädler und Gerhard Nowak, den finnischen Lehrern Kristina Leinonen und Ville Vierimaa sowie den englischen Lehrern Jens Thinnesen und David Hamlyn.

Neben dem Ziel, ein straßentaugliches „Microcar“ mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde zu bauen, stand das Miteinander im Vordergrund.

EU gibt 18000 Euro dazu

Gefördert wird das Leutkircher Projekt von der EU mit 18000 Euro. Geschätzt werden die Gesamtkosten des Standorts Leutkirch auf etwa 20000 Euro. Der Fehlbetrag soll durch Spendengelder ausgeglichen werden. Das nächste Treffen der Projektgruppe ist für Oktober in Finnland geplant.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Schülerinnen der Klasse 12/1, Diana Fekete, Nadine Kemle und Anna Raufeisen.

Gestern empfing Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle die Gruppe im Leutkircher Rathaus.

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