Schöne Vollmondnacht fürs Hofser Sprüngle

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Gruppenbild neben einem Stehtisch
Ein exklusives Geschenk der Firma Kämmerle hält der Hofser Zunftmeister Mathias Netzer beim Zunftmeisterempfang in der Hand, neben ihm Oberzunftmeister Jürgen Hanser (rechts) und Ehrennarr Michael Weinmann des ANR. (Foto: Carmen Notz)

Das Winterwetter hätte nicht angenehmer sein können fürs 19. Hofser Sprüngle, mit knapp 500 Meter einer der kürzesten Narrenumzüge in der Alemannischen Fasnetsregion. Mathias Netzer, Zunftmeister der veranstaltenden Narrenzunft „Hergesweib Hofs“, konnte 14 Zunftmeister im Gallusstüble begrüßen, darunter Jürgen Hanser, Oberzunftmeister des ANR Region Allgäu, sowie ANR-Ehrennarr Michael Weinmann.

Die „Allgäuer Urband“ aus Beuren sorgte für mächtig Fasnetsstimmung beim Empfang, und dann ging es gut „aufgeheizt“ zum Sprüngle. Auf dem Kirchplatz hatten sich schon Hunderte Narren versammelt.

Mit drei Böllerschüssen und dem Hofser Narrenruf „Burgus-Herges“ setzte sich der Zug in Bewegung zum Rathaus, wo die Zünfte herzlich begrüßt wurden. Die Narrenzunft Bergatreute war mit einer Riesenschar gekommen und leuchtete mit ihrem orangen Häs in der hellen Vollmondnacht. Nicht zu übersehen auch die Gebrazhofer „Dickköpf“, die Blumennarren tanzten wild, die „Waasenmoosmale“ verteilten Bonbons.

Mit fetziger Fasnetsmusik begleiteten die Allgäuer „Long Dongs“ den Narrenwurm, ebenso die Guggenmusik Wuchzenhofen, die einmal mehr in ihren extravaganten, Schweizer Kostümen glänzte und leuchtete. Die „Goisterhund“ aus Aichstetten, die „Achberger Kolderar“ und die Räuberbande Baienfurt-Baindt zeigten sich einmal ganz zahm an diesem lauen Abend. Nicht fehlen durften auch die zahlreichen „Grünen Hexen“ und die „Katzen“ der Nibelgauer Zunft aus Leutkirch.

Ein Höhepunkt und zum ersten Mal dabei war die Faschingsgesellschaft „Narrwangia“ aus Dirlewang samt Prinzengarde und Prinzenpaar, die dem Hofser Sprüngle sogar etwas wie südländischen Karneval-Glanz verliehen. Die „Blätterhexen2 aus Wuchzenhofen ließen es sich nicht nehmen, eine Pyramide vor der Ehrentribüne zu zeigen und bekamen viel Beifall. Für Narren und Zuschauer ging es bald darauf zum Feiern in Kämmerles Halle bei Bewirtung durch die „Narrenzunft Hergesweib“.

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