Rundum zufriedene Teilnehmer

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Spiel, Spaß und Relaxen standen beim Leutkircher KJG-Zeltlager im Vordergrund.
Spiel, Spaß und Relaxen standen beim Leutkircher KJG-Zeltlager im Vordergrund. (Foto: Darius Pfeffer)
Darius Pfeffer

Auch in diesem Jahr hat in den ersten beiden Wochen der Sommerferien das KjG Zeltlager in Leutkirch stattgefunden. Genau wie vor zwölf Monaten mussten die 23 Teamer und 72 Kinder leider schon wieder den Standort wechseln. In der letzten Schulwoche errichteten die freiwilligen Jugendlichen von Grund auf einen neuen funktionierenden Lagerplatz in Winterstetten.

Eingeteilt in verschiedene Teams wie Küche, ZBV, Pädas, Springer und Lagerleitung hatte jeder seine Aufgaben zu erledigen, damit in den zwölf Tagen, in denen die Kinder auf dem Platz waren, auch nichts schiefgeht. Die jugendlichen Betreuer im Alter von 16 bis 23 waren teilweise zum ersten Mal dabei, manche konnten aber auch schon auf mehrere erfolgreiche Zeltlager zurückblicken.

Paula Widler (19) aus Starkenhofen nahm zum Beispiel viermal teil und war im Vorjahr sogar die Küchenchefin der Lagerküche. „Dieses Jahr hatte ich ein Kinderzelt mit neun Mädels, für die ich das Lager über die direkte Ansprechpartnerin war, sozusagen eine Ersatz-Mama“, berichtet Paula. „Ich freue mich, dass ich auch mal raus aus der Küche gekommen bin und eine andere Position ausprobieren konnte.“

Am ersten Montag in den Sommerferien strömten die Teilnehmer im Alter von neun bis zwölf Jahren auf den Platz und konnten sich jetzt schon auf knapp zwei Wochen voller Spiel und Spaß freuen. Das Programm stand, wie jedes Jahr, von vorneherein fest, musste jedoch ab und an wegen teils regnerischer Witterung spontan angepasst werden. „Trotz dem schlechten Wetters hatten wir eigentlich immer was zu tun und auch immer Spaß“, sagt der zwölfjährige Moritz Herberg.

Von Waldspielen, Erkundungsspielen und einer Nachtwanderung bis hin zur Kinderolympiade und den meist lustigen Abendprogrammen der Betreuer wurde viel geboten. So viel, dass die Kinder auch manchmal sehr froh waren, wenn man abends mit dem gesamten Team einfach gemütlich am Lagerfeuer zusammensaß und ein paar Lieder trällerte.

Alle 72 Teilnehmer blieben bis zum Schluss

„Dieses Jahr gab es bei den Kindern zwar Verletzungen. Aber im Vergleich zu den letzten Jahren waren es nur kleine Geschichten. Auch Heimwehkinder gab es dieses Jahr kaum. Alle 72 Teilnehmer sind bis zum Schluss bei uns geblieben“, erzählt Lagersanitäterin Christina Mösle (16) stolz.

Doch auch die anderen Teamer bewerteten das Lager als tollen Erfolg: „Der Fakt, dass alle bis zum Ende da waren, ist wie ein riesiges Lob an uns Teamer und zeigt uns, dass wir vieles richtig gemacht haben“, sagt Zeltteamerin Franziska Schrön (18). „Das liegt aber vielleicht nicht zuletzt an unserem gutem Essen!“, unterbricht sie Gianluca Rizzo (19) aus der Küche.

Bis vergangenen Sonntag haben die Betreuer noch die letzten Spuren beseitigt und den Lagerplatz aufgeräumt. Nun können sie sich endlich auf den wohlverdienten Sommerurlaub freuen. Joana Braun (17) sagt nach dem Abbau nur: „Die letzten Wochen waren eine Hammer Zeit. Trotzdem ist man auch froh, dass man es jetzt geschafft hat. Nach meinem Urlaub wäre ich aber wieder bereit für das nächste Lager.“

Ein paar Monate Ruhe dürfen sich die Betreuer noch gönnen, aber schon in vier Monaten starten die ersten Sitzungen für das Zeltlager im nächsten Jahr. Die Mädels und Jungs arbeiten an vielen Dingen, die man noch optimieren kann. Sie hoffen aber auch nächstes Jahr auf so einen Erfolg wie diesmal in Winterstetten.

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