Rotary Unterstützerverein ehrt erfolgreiche Auszubildende

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 Sie alle machen sich für den Wert der dualen Berufsausbildung stark (von links): Ekkehart Hamma, Gudrun Lohr-Kapfer, Christian
Sie alle machen sich für den Wert der dualen Berufsausbildung stark (von links): Ekkehart Hamma, Gudrun Lohr-Kapfer, Christian Strässle, Lea Fürholzer, Marcel Kampmann, Rolf Dieterich und Hans-Jörg Henle. (Foto: KHS)
Karl-Heinz Schweigert

„Wir möchten Sie anspornen, Ihre Talente zu suchen, Ihre Kreativität zu entfalten und Ihre Träume zu leben“: Mit diesen Worten hat Ekkehart Hamma nicht nur die Ziele des Rotary Clubs Wangen-Isny-Leutkirch umrissen: Am Mittwochabend im Bocksaal ehrte der Präsident mit Urkunden und Preisen von je 1000 Euro drei „außergewöhnliche Auszubildende“, die allesamt mit Spitzenresultaten ihre Lehre abgeschlossen hatten: Den Handwerkerpreis erhielt als „Beste im Altkreis“ die Wangener Konditorin Lea Fürholzer, den Facharbeiterpreis als Jahrgangsbester der Wurzacher Industriemechaniker Christian Strässle und ebenfalls als „Bester“ den Kaufmannsgehilfenpreis der Leutkircher Kaufmann im Einzelhandel Marcel Kampmann. Sie alle streben nun ihre Weiterbildung zum Meister beziehungsweise zum Fachwirt an.

Dies wünschte auch die ehemalige geschäftsführende Gesellschafterin, Gudrun Lohr-Kapfer, den Geehrten in ihrem Festvortrag: „Jetzt könnt ihr richtig durchstarten, selbstständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und euch Sozial- und Methodenkompetenzen aneignen.“ Gestützt auf ihre eigenen Berufserfahrungen ermunterte sie die Preisträger „forsch Ziele und Neugierde einzubringen, die Augen offen zu halten und Erfahrungen auszutauschen“. Für die Rednerin ist klar, dass „die Auszubildenden von heute die Fachkräfte von morgen sind, mit besten Aussichten, denn alles ist möglich“. Weiterbildung sei die Investition in die eigene Zukunft mit Chancen, „die noch nie so gut waren wie derzeit“.

Dies unterstrich auch Hans-Jörg Henle in seinem Grußwort: Der Oberbürgermeister sieht seine Stadt und die Region mit „intakter Umwelt und stabiler Wirtschaft“ in einer Spitzenposition mit guten beruflichen Perspektiven.

Der ehemalige Wirtschaftsredakteur der „Schwäbischen“, Rolf Dieterich, initiierte im Altkreis Wangen den Handwerkerpreis vor 33 Jahren. Dabei stützte er sich auf die ethischen Grundsätze und Ideen des Rotary Clubs, der vor über 100 Jahren in den Vereinigten Staaten gegründet wurde: Gefördert werden sollten die internationale Verständigung, die religiöse Toleranz und die berufliche Bildung. Das Ziel, diese dem akademischen Studium gleichwertig zu stellen, sei mit der Ausbildung zum Meister weitgehend erreicht.

Für die stimmige musikalische Gestaltung des Festaktes sorgten am Marimbaphon und Vibraphon die Eglofser Katja und Bernd Kempter, zwei erfolgreiche Schüler des Schlagzeugensembles der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu mit ihrem Leiter Matthias Jakob.

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