Radreiseregion Allgäu-Bodensee strebt Zertifizierung an

Lesedauer: 2 Min
 Belinda Unger
Belinda Unger (Foto: CHRISTOPH MORLOK)
Schwäbische Zeitung

Der touristische Zweckverband „Ferienregion Allgäu-Bodensee“ strebt die Auszeichnung zur Radreiseregion an. Diese Zertifizierung wird vom Allgemeinen deutschen Fahrradclub (ADFC) verliehen.

Der bayerische Teil des Allgäus ist bereits entsprechend anerkannt. Das möchte nun auch das württembergische Allgäu erreichen, heißt es in einer Mitteilung des Zweckverbandes.

Belinda Unger, Leiterin des Gästeamtes der Stadt Wangen und Geschäftsführerin des Zweckverbandes „Ferienregion Allgäu-Bodensee“, stellt das seit über zwei Jahren laufende Projekt am Montag, 5. November, um 20 Uhr im Hotel Post in Leutkirch vor.

Um die Zertifizierung zu bekommen, müssen einige Anforderungen erfüllt werden. Eine davon ist das Vorhandensein eines digitalisierten und durchgängig beschilderten Radwegenetzes. Weiterhin müssen auf diesem Radwegenetz Rundtouren geplant werden, die die Region „erfahrbar“ machen und die Orte im württembergischen Allgäu verbinden, heißt es in der Mitteilung. Das Radwegenetz mit insgesamt zwölf Rundtouren und insgesamt 1100 Kilometern Länge steht bereits.

Weitere Schritte sind nun die Planung und Umsetzung der Beschilderung, die Gestaltung von Kartenmaterial und Übersichtstafeln sowie die Ausarbeitung der Rundtouren. Über den Stand dieser Punkte wird Unger in Leutkirch Auskunft geben.

Begleitet wird das Projekt durch das Planungsbüro Topplan, das bereits schon die Radreiseregion „Schlosspark“ im Ostallgäu betreut hat, die sich erfolgreich zertifizieren konnte. Laut Pressetext unterstützt auch die EU das Programm. Hilfe erhalten die Touristiker der Ferienregion auch in hohem Maße von hiesigen Radsportexperten.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen