Radjugend beendet Saison mit Hüttenwochenende

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 Für die Leutkircher Nachwuchsradler ist die Saison zu Ende.
Für die Leutkircher Nachwuchsradler ist die Saison zu Ende. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Bevor die Radsaison mit den letzten warmen Herbsttagen endgültig zu Ende geht, beschließen die Kinder und Jugendlichen der Radsportabteilung der TSG Leutkirch und der Mountainbike-Schulkooperation von Daniel Holz ihre Saison traditionell auf dem Wenger Egg. Nachdem sich im Laufe der Saison bereits eine enorme Entwicklung der Teilnehmerzahl am Kinder- und Jugend-Mountainbiketraining abzeichnete, machten sich in diesem Jahr 25 Kindern auf den Weg zur TSG-Hütte auf der Adelegg.

Die hohe Teilnehmerzahl und die Altersunterschiede zwischen sieben und 14 Jahren machten es notwendig, drei Leistungsgruppen zu bilden. Somit wurde je nach Alter eine Strecke ohne Leistungsdruck ausgewählt, da der Spaß zum Saisonabschluss im Vordergrund steht. Ein Betreuerteam mit sechs Personen machte es möglich, alle drei Radgruppen zu betreuen und zeitgleich den Gepäcktransport sowie weitere Vorbereitungen auf der Hütte zu leisten.

Morgens wurde die Gegend nach neuen Trails und Herausforderungen mit dem Mountainbike erkundet. Wieder ging es in drei Leistungsgruppen los. Die erste Gruppe nahm den Anstieg zum Raggenhorn in Angriff, fuhr über eine anspruchsvolle Abfahrt nach Wengen hinunter und über den Sonneckgrat Richtung Seltmanns. Bei Klausenmühle wurden ein paar Runden auf dem Dirtpark des TSV Kleinweiler-Hofen gedreht. Mit einigen Sprüngen, Hügeln und Steilkurven kamen die jungen Mountainbiker hier auf ihre Kosten.

Auch Klettern steht an

Die Leistungsgruppe darunter setzte sich auf kürzerem Weg ebenfalls den Dirtpark zum Ziel. Die Gruppe mit den jüngsten Teilnehmern machte eine Runde über den Eschachweiher zurück ins Kreuztal. Nachdem alle zurück an der Hütte waren, wartete laut Mitteilung der nächste Höhepunkt auf die Jugendgruppe. Es ging in das Spaßbad des neu eröffneten Center Parks in Leutkirch. Am letzten Tag der Abschlussfahrt wurde nach dem Frühstück die Kletterausrüstung angelegt und den Kindern die Möglichkeit geboten, sich unter fachmännischer Anleitung 25 Meter weit abzuseilen. Dabei erwies sich das überklettern einer Brüstung, bevor es in die Tiefe ging, als wahre Mutprobe und sorgte bei allen für einen Adrenalinkick.

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