Norbert Morent freut sich über Platz drei

Lesedauer: 3 Min

Norbert Morent freut sich auf das nahe Ziel auf dem Kreuzjoch.
Norbert Morent freut sich auf das nahe Ziel auf dem Kreuzjoch. (Foto: Morent)
Redakteur Bad Wurzach

Norbert Morent hat beim großen Schlickenalmlauf dem dritten Platz in seine Altersklasse belegt. Für den 61-jährigen Hobby-Bergläufer aus Leutkirch ist dies einer seiner größten Erfolge. Das geht aus einer Mitteilung hervor.

Der Leutkircher hatte sich für die lange Strecke über rund 11,5 Kilometer entschieden. Sie führte von Telfes im Stubaital über 1180 Höhenmeter hinauf bis zum Ziel auf dem Kreuzjoch. Dieses Rennen war anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums der Veranstaltung gleichzeitig auch die österreichische Berglaufmeisterschaft.

360 Läufer gingen über Kurz- und Langstrecke insgesamt an den Start. Den für einen Berglauf ungewöhnlich hohen Temperaturen von mehr als 25 Grad am Startpunkt und immer noch gut 20 Grad im Ziel auf 2200 Metern Höhe mussten viele Sportlerinnen und Sportler Tribut zollen. Nur etwas mehr als 300 kamen laut Morent im Ziel an.

Darunter auch der Leutkircher, der für ihn überraschend mit einer Zeit von 1:49 Stunden Dritter der Altersklasse 60 wurde. „Diese für mich sehr gute Platzierung war sicherlich auch der geringen Teilnehmeranzahl geschuldet“, sagt Morent bescheiden. „Zur Siegerzeit fehlten mir gut 30 Minuten.“

Doch immerhin kam der 61-Jährige, der seit 2005 Hobbyläufer ist, im Gegensatz zu manch anderem im Ziel an - und ließ drei weitere in seiner Altersklasse hinter sich, und im Gesamtklassement sogar fünf Läufer, die zum Teil wesentlich jünger waren als er.

„Vor dem Rennen habe ich wegen der hohen Temperatur schon zwei Liter Flüssigkeit zu mir genommen, auf Vorrat sozusagen. Und auf der Strecke nutzte ich jede der dicht gesäumten Verpflegungsstationen“, erzählt Morent, der im Kreuzthal seine Trainingsläufe absolviert.

Trotzdem hätte auch er fast zu jenen gezählt, die aufgeben mussten. „Die ersten paar Kilometer bin ich in jeweils gut acht Minuten gelaufen“, erinnert er sich. „Dann habe ich gemerkt, dass ich zu schnell bin, und habe Tempo raus genommen.“ Manchmal ist eben langsamer auch erfolgreicher.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen