Nicht nur in der Fasnet zusammen: Das ist das neue Leutkircher Prinzenpaar

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 Prinz Pascal I. und seine Prinzessin Nicole II. halten heuer bei der Narrenzunft Nibelgau das Zepter fest in der Hand.
Prinz Pascal I. und seine Prinzessin Nicole II. halten heuer bei der Narrenzunft Nibelgau das Zepter fest in der Hand. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Nicht nur während der fünften Jahreszeit sind sie ein Paar, sondern auch im wahren Leben: Die Rede ist von Pascal und Nicole Fimpel, die im Rahmen des Zunftballes der Narrenzunft Nibelgau zum diesjährigen Prinzenpaar proklamiert wurden. Bis zum Aschermittwoch halten sie unter dem Motto „Die goldenen Zwanziger“ das Zepter fest in der Hand.

Somit ist die Monarchie bis Mitte Februar in die große Kreisstadt Leutkirch eingezogen. Prinzessin Nicole II. erklärte: „Ich hatte mir schon immer gedacht, es wäre schon mal cool ein Prinzenpaar zu sein.“ Und das nicht nur mit einem Zufallsprinzen an ihrer Seite, sondern mit ihrem Ehemann Pascal, mit dem sie bereits 2018 verheiratet ist. Beide sind keine Fasnetsneulinge, sondern gehören bereits seit fünf Jahren der Gruppe Schachenmännle an und wissen somit, was auf sie zukommt. Begonnen hat ihre Karriere allerdings beim Fanfarenzug Leutkirch.

„Wir finden es schön, dass wir heuer die Narrenzunft Nibelgau präsentieren dürfen“, betonen die beiden. Und somit geht der Traum der jungen Fasnetsprinzessin in Erfüllung. Dass die nächsten Wochen für die beiden Narren mehr als sportlich werden, ist den frisch gewählten Hoheiten klar. „Da benötigen wir viel Urlaub, tolerante Kollegen und Chefs, die das verstehen.“

Mama macht die Frisur

Auch hinsichtlich der anstehenden Kosten sind sich Privatkundenberaterin Nicole, die als Angestellte bei der Sparkasse Memmingen/Lindau/Mindelheim arbeitet, sowie Pascal, der in einem Leutkircher Autohaus als Serviceberater tätig ist, einig. „Wir müssen halt immer nur das Zepter fest in der Hand halten, ansonsten kann es teuer werden, wenn wir dieses, bei Verlust gegen Alkohol auslösen müssen.“

Und wenn es ans Haare machen bei der Hoheit geht, dann entstehen auch keine Kosten. „Meine Mama Petra lässt es sich auf keinen Fall nehmen, mir in dieser Zeit frisuren- und beratertechnisch zur Seite zu stehen“, so Nicole II. Ansonsten würden sich die Ausgaben voraussichtlich in Grenzen halten.

Eingefleischte Narren

Was es bedeutet Prinzenpaar zu sein, erklärte Hoheit Pascal I. wie folgt: „Wir stehen jetzt halt deutlich im Mittelpunkt. Bisher hat es keiner gesehen, ob wir unter der Maske lachen oder nicht. Das geht jetzt nicht mehr. Ich denke, wir werden die Fasnet heuer ganz anders erleben wie gehabt.“

Beide sind sich jedenfalls einig: „Wir wünschen uns, dass unsere Zeit als Prinzenpaar so schön wird, wie unsere Zeit in der Narrenzunft zuvor. Außerdem ist das eine Situation, an die wir uns wohl noch in unserem ganzen Leben erinnern werden.“ Eine Aussage, an die sich die eingefleischten Narren wohl noch lange erinnern können, denn im jungen Alter von 25 beziehungsweise 26 Jahren hat das Paar ja wohl noch einiges vor sich.

Im Vordergrund steht für die jungen Leute in nächster Zeit jedenfalls eine tolle Fasnet, genießen zu dürfen. Für Prinzessin Nicole I. steht jetzt aber schon fest „Ich nehme meinen Prinzen nach der Fasnet auf jeden Fall wieder mit nach Hause“.

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