Neue Volksbank Allgäu-Oberschwaben richtet acht Mitgliederforen aus

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Redaktionsleiter

Die vor knapp einem Jahr vollzogene Fusion der Leutkircher Bank und der Volksbank Allgäu-West zur Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) wirkt sich auch auf die bislang von den beiden Instituten veranstalteten Mitgliederforen aus. Acht Mal werden im April und im Mai an sieben Standorten Abende stattfinden mit einer Mischung aus Informationen für die Mitgliederschaft und unterhaltsamen Aspekten.

Vorstandssprecher Josef Hodrus geht davon aus, dass alle Foren wohl voll besetzt sein werden. Zusammen 4500 Plätze stehen zur Verfügung, am Montag beginnt die offizielle Anmeldefrist. Vorab sind aber schon über das neu geschaffene Netzwerk der Bank knapp 1900 Karten bestellt worden. Das teilte Hodrus am Freitag bei einem Pressegespräch in Leutkirch mit.

Aus zwei mach eins: Technisch und auch in Bezug auf den Geschäftsverlauf hat die Fusion geklappt. Das geht aus den bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr hervor. Bei den Mitgliedertreffen stehen ebenfalls Veränderungen an. In der Vergangenheit gab es im Bereich der Leutkircher Bank vier Foren, bei der Volksbank Allgäu-West wurden acht sogenannte Vertreterversammlungen mit geselligen Elementen zum Teil auch an kleinen Standorten abgehalten. Die Zahl der Foren ist jetzt zwar auf acht verringert worden, „doch es ist durch die Wahl der Veranstaltungsorte sichergestellt, dass wir die gleiche Zahl an Mitgliedern erreichen können“, betont Hodrus.

Einstieg mit Vorstandsbericht

Je ein Forum wird in den Kommunen mit den sieben Hauptstandorten stattfinden. Kißlegg aber wird als Station in der Mitte des Geschäftsgebiets zweimal Gastgeber sein. Hodrus hält das für vertretbar: „An unserem Konzept, eine Bank für die Menschen vor Ort zu sein, hat sich dadurch nichts verändert.“ Die jetzt schon erkennbare große Resonanz bei den Vorab-Anmeldungen bezeichnet er als ein „schönes Problem“. Allen Veranstaltungen gemein sein werden der offizielle Vorstandsbericht und Berichte der Regionaldirektoren. Danach steht das Kulturprogramm auf der Agenda aller Einladungen.

Als eine besondere Form der Lebensberatung bietet das Institut zum Auftakt in Kißlegg und in Bad Waldsee die Abende mit Tobias Beck an, der mit seinem Programm zu einer positiven Veränderung des Lebens motivieren wolle. Willy Astor will im Jahr seines 30jährigen Bühnenjubiläums in Isny und Bad Wurzach seinen neuen „Wörtersee“ präsentieren und dabei auch zur Gitarre greifen. Kißlegg und Wangen werden Uli Boettcher und dessen Programm „Silberrücken im Nebel“ erleben, mit dem er auch den Wandel der Gesellschaft hintersinnig beschreiben will. Mehr die Musik wird in Leutkirch und in Lindau bei dem Klavierduo „David & Götz“ im Vordergrund stehen. Pianistische Höhenflüge seien dann zu erwarten, wenn die trockenen Geschäftszahlen vorgetragen worden sind. „Wir haben bewusst versucht, über das ganze Geschäftsgebiet hinweg verschiedene Akzente zu setzen“, sagt Hodrus.

Die Termine im Überblick:

Kißlegg, 25. April, 19 Uhr, Turn- und Festhalle und Bad Waldsee, 26. April, 19 Uhr, Hymer-Museum jeweils Tobias Beck.

Isny, 2. Mai, 19 Uhr, Kurhaus am Park und Bad Wurzach, 3. Mai, 19 Uhr, Kurhaus jeweils Willy Astor.

Kißlegg, 7. Mai, 19 Uhr, Turn- und Festhalle, Wangen, 14. Mai, 19 Uhr Waldorfschule jeweils Uli Boettcher.

Leutkirch, 9. Mai, 19 Uhr Festhalle und Lindau, 18. Mai, 19 Uhr, Inselhalle jeweils David & Götz.

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