Neue Teams, neuer Modus

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Solche Fotos wird es künftig nur noch beim Fürst-Georg-Pokal geben: der FC Leutkirch wurde 2015 Stadtmeister.
Solche Fotos wird es künftig nur noch beim Fürst-Georg-Pokal geben: der FC Leutkirch wurde 2015 Stadtmeister. (Foto: Archiv)
Oliver Weishaupt

Das Turnier um den Fürst-Georg-Pokal wird ab diesem Jahr mit zehn Mannschaften ausgetragen. Die acht bisherigen Teilnehmer aus Aichstetten, Aitrach/Tannheim, Arnach, Dietmanns/Hauerz, Gebrazhofen, Herlazhofen/Friesenhofen, Seibranz und Unterzeil-Reichenhofen stimmten für die Aufnahme des FC Leutkirch und des FC Wuchzenhofen. Da somit nun alle fünf Fußballvereine aus Leutkirch und dessen Ortschaften beim Fürst-Georg-Pokal antreten, wird die Leutkircher Fußball-Stadtmeisterschaft in Zukunft nicht mehr ausgespielt. Dies teilte Helmut Kornjak, Vorsitzender des SC Unterzeil-Reichenhofen, auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mit.

Darüber hinaus erarbeiteten die Vereine gemeinsam einen neuen, an die Erweiterung angepassten Austragungsmodus. Bislang wurde eine Vorrunde mit zwei Vierergruppen gespielt, aus denen sich jeweils der Gruppenerste und der Gruppenzweite für das Halbfinale qualifizierten. Die Spieldauer betrug zweimal 30 Minuten.

Im neuen Modus wird von Beginn an im K.-o.-System gespielt. Der Veranstalter sowie der Vorjahressieger sind für das Viertelfinale gesetzt. Aus den restlichen acht Mannschaften werden zwei Qualifikationsspiele ausgelost, die am Mittwoch und am Donnerstag jeweils um 18.30 Uhr stattfinden. Die Sieger der beiden Qualifikationsspiele und die vier im Lostopf verbliebenen Teams komplettieren dann das Viertelfinale am Samstag ab 11 Uhr. Die Spieldauer in den Qualifikations- und den Viertelfinalspielen wurde auf zweimal 45 Minuten erhöht.

Ab den Halbfinalspielen, die am Sonntag um 10.30 Uhr und um 11.50 Uhr angepfiffen werden, beträgt die Spielzeit wie bisher zweimal 30 Minuten. Den Drittplatzierten ermitteln die beiden Halbfinal-Verlierer ab 13 Uhr im Elfmeterschießen. Vor dem Finale, das am Sonntag um 17 Uhr beginnt, findet wie bisher das Turnier der F-Jugend-Mannschaften statt.

Wettbewerb soll attraktiver werden

Mit der Erweiterung und Reformierung des vom 25. bis 29. Juli in Hauerz zum 47. Mal stattfindenden Fürst-Georg-Pokalturniers und der damit verbundenen Einstellung der Leutkircher Fußball-Stadtmeisterschaft wird Kornjak zufolge dem Wunsch der Vereine Rechnung getragen, die zeitliche und körperliche Belastung während der trainingsintensiven Saisonvorbereitung zu reduzieren. Gleichzeitig garantiert die Spielzeiterhöhung in den Qualifikations- und Viertelfinalspielen allen Teilnehmern mindestens eine vollwertige Turnierpartie mit Testspielcharakter über 90 Minuten.

Von der Austragung im K.-o.-System versprechen sich die teilnehmenden Mannschaften zudem eine Attraktivitätssteigerung des Wettbewerbs, denn Rechenspiele und die Schonung von Spielern sind nun nicht mehr möglich. Andererseits könnten im Falle einer Auftaktniederlage auch der Gastgeber oder einer der Turnierfavoriten bereits frühzeitig ausscheiden.

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