Nähmaschinen retten Leben

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Schwäbische Zeitung

Bootsbauer Marcus Klemm aus Tettnang sammelt Nähmaschinen, um sie in Zeiten der Corona-Pandemie nach Afrika schicken zu können. „Unser Gesundheitssystem und unsere Infrastruktur sind in Afrika nicht vorhanden. Das Tragen von Schutzmasken ist ein wichtiger Baustein, um die Verbreitung des Coronavirus in Brennpunkten einzudämmen. Es werden viele Nähmaschinen benötigt, um die erforderliche Menge an Masken bereitzustellen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Deshalb sammele er mit seinem Handwerksbetrieb Nähmaschinen und schicke sie dorthin, wo sie benötigt werden. Die Geräte würden zunächst überprüft, gegebenfalls repariert und probeweise getestet. Dann würden die Maschinen mit Nähgarn, Ersatznadeln und Stoffbahnen verpackt verschickt.

Nähmaschinen, Stoffe oder Kurzwaren aus der Region um Leutkirch und Isny können bei Kerstin King abgegeben werden. Sie habe eine Sammelstelle eingerichtet und sei auch bereit, die Maschinen selbst abzuholen. Finanzielle Spenden seien ebenfalls willkommen. Marcus Klemm kann unter der Nummer 0170/8014365 oder der E-Mail an naehmaschine@metallboot.de erreicht werden. Kerstin King ist telefonisch unter 07561/985189 erreichbar.

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