Mehrere Vereine besichtigen Biohof in Mooshausen

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 Ein Teil der vier Hektar großen Erdbeer-Plantage wird durch Folientunnel vor Unwetter geschützt.
Ein Teil der vier Hektar großen Erdbeer-Plantage wird durch Folientunnel vor Unwetter geschützt. (Foto: Umweltkreis Leutkirch)
Schwäbische Zeitung

Der Umweltkreis, der Nabu und der Kneipp-Verein haben den Maxenbauer Biohofs in Mooshausen besichtigt. Der Maxenbauer-Hof ist seit 1634 in Familienbesitz und wurde im Jahr 2002 auf biologischen Anbau umgestellt, teilt der Umweltkreis Leutkirch mit. Die Familie Schimpfle baue nach Bioland-Richtlinien Erdbeeren und Rhabarber sowie verschiedene Kartoffel- und Futtergetreidesorten an. Eine vielgliedrige Fruchtfolge und kontinuierlicher Zwischenfruchtanbau nähre und unterstütze ein reges Bodenleben. Das gesunde Bodenklima verleihe damit den Produkten ihren optimalen Geschmack. Nach der Hofführung wurde der Maxenbauerhof vom Nabu-Vorstandsmitglied Markus Ege als „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet. Ungefähr 25 Brutpaare gefährdeter Mehlschwalben ziehen ihren Nachwuchs auf dem Hof groß. Auf dem Rückweg stellte das Markus Ege eine Ausgleichsmaßnahme der Gemeinde Aitrach vor, die von der Familie Schimpfle gepflegt wird. Südlich von Mooshausen wurde als Ausgleich für ein Baugebiet auf einem Acker eine Blühfläche angelegt. Foto: Umweltkreis Leutkirch

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