„Markt der Möglichkeiten“ mit 33 Ausstellern

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Redakteur Leutkirch

Seit acht Jahren stellen sich beim Markt der Möglichkeiten in der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch (GSS) lokale und regionale Betriebe und Institutionen den Schülern vor. Aufgrund des großen Aussteller-Zuspruchs, wurde am Montag bei der diesjährigen Auflage die Ausstellungsfläche vergrößert. Auch Schüler anderer Schulen nutzen die Informationsmöglichkeit.

„So viele Aussteller, wie in diesem Jahr, hatten wir noch nie“, freut sich Nina Edelbruck. Zusammen mit Paul Vochezer bildet sie an der GSS das Team der Studien- und Berufsberatung, das den Markt organisiert. Damit alle 33 Betriebe genügend Platz finden, wurde in diesem Jahr erstmals auch die Aula im C-Gebäude mit einbezogen. Den Markt der Möglichkeiten gibt es laut Edelbruck inzwischen seit acht Jahren. Neben den Schülern der GSS waren auch Schüler der 11. Klasse des Hans-Multscher-Gymnasiums sowie Schüler der 9. Klasse der Otl-Aicher-Realschule da. „Die Schulen wurden von uns eingeladen und nehmen das Angebot gerne an“, so Edelbruck.

Wichtige Orientierungshilfe

Für die Schüler sei der Markt eine wichtige Orientierungshilfe. Dort können sie auch Berufe kennenlernen, die bei ihnen vielleicht noch nicht so bekannt sind, erklärte Edelbruck. Zumal es natürlich auch eine gute Möglichkeit sei, erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Generell kommt der Markt laut ihr bei den Schülern gut an. Und auch die Aussteller seien zufrieden: „Unsere wichtigste Rückmeldung hier ist, dass wir Aussteller haben, die jedes Jahr wieder kommen“, so Edelbruck. Viele der Betriebe kommen direkt aus Leutkirch, andere aus den Regionen Ravensburg und Kempten. „Unsere Schüler sehen so auch, wie stark unsere Region ist“, freut sich Edelbruck. Man zeige den Schülern, dass Leutkirch auch nach der Schulzeit ein interessanter Standort sei. Unter den Ausstellern waren auch die Polizei, die Bundespolizei und die Bundeswehr.

Zufriedene Aussteller

„Die Schüler haben ein wirkliches Interesse“, erzählt Bernd Koslowski, der für die Leutkircher Firma Myonic auf dem Markt ist. Der Ausbilder erklärt, dass sich die Schüler bei ihm vor allem erst einmal allgemein über die Firma informieren. Natürlich spreche er mit ihnen aber auch über angebotene Praktikums- oder Ausbildungsplätze. Auch Melanie Gregg von der Firma Pfleiderer freut sich darüber, dass so viele interessierte Schüler gekommen sind. Typische Fragen der Schüler im direkten Gespräch sind dann, was die Firma eigentlich herstellt und was sie für Ausbildungsplätze anbietet, sagt Gregg.

Auch GSS-Schulleiter Heinz Brünz erklärt, dass es von den Ausstellern Lob für das Format gibt. „Auch für sie ist es eine gute Gelegenheit, mit den Schülern zusammenzukommen“, so Brünz. Dass die Schüler so eine Orientierungsmöglichkeit haben, ist für ihn durchaus auch ein Bildungsauftrag, den die Schule hat. Besonders freut es ihn, dass an den Ständen der Betriebe zum Teil auch ehemalige GSS-Schüler stehen, die den aktuellen Schülern aus erster Hand erzählen können, wie es dort abläuft. Die meisten Aussteller bringen laut Brünz außerdem ihre eigenen aktuellen Auszubildenden mit. Mit diesen zu reden, ist für die Schüler natürlich eine „interessante Perspektive“, erklärt der Schulleiter.

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