Mann fällt nicht auf „Sextortion“ herein

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 Mittlerweile werden laut Polizei „Sextortion“-Erpressermails spammäßig verschickt.
Mittlerweile werden laut Polizei „Sextortion“-Erpressermails spammäßig verschickt. (Foto: Marcus Fahrer/dpa)
Schwäbische Zeitung

Eine 52-jährige Frau aus Wangen ist am Montag, ein 66-jähriger Mann aus Leutkirch am Dienstag sexuell erpresst geworden. Sie hätten sich laut Polizei allerdings nicht auf die sogenannte „Sextortion“ eingelassen und bei ihren jeweiligen Polizeirevieren eine Strafanzeige erstattet. Ein Vermögensschaden sei ihnen nicht entstanden. Der Begriff „Sextortion“ setzt sich aus den englischen Wörtern Sex und Extortion (Erpressung) zusammen. Dabei geht es laut Polizei um sexuelle Erpressung. Was wie ein harmloser Flirt beginne, endet mit hohen Geldforderungen. Noch nicht einmal eine dienstliche Mailadresse der Polizei sei sicher vor einem solchen Schreiben, deren Urhebern es nur noch wahllos um die Erlangung von sogenannten Bitcoins gehe, teilt die Polizei mit.

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