„Lohr Signalgeräte“ aus Reichenhofen erhält Auszeichnung

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Stefan Dittrich (von links), Patricia Lohr, Landesinnenminister Thomas Strobl, Robert Lohr und Hans-Joachim Woller bei der Preis
Stefan Dittrich (von links), Patricia Lohr, Landesinnenminister Thomas Strobl, Robert Lohr und Hans-Joachim Woller bei der Preisverleihung. (Foto: Hans Klein)
Schwäbische Zeitung

Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) hat 29 Betrieben aus Baden-Württemberg die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“, verliehen. Darunter befand sich auch die Signalgeräte-Firma Lohr aus Reichenhofen. Das geht aus einer Mitteilung hervor. „Dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Arbeitgeber kann Baden-Württemberg beim Schutz der Bevölkerung auf ehrenamtliches Engagement bauen“, sagte Thomas Strobl.

Er wies zudem darauf hin, dass eine Förderung des Ehrenamts auch Vorteile für die Arbeitgeber habe: „Die Mitwirkung im Ehrenamt ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sinnstiftende Erfahrung. Sie führt zu einer hohen Motivation und schafft damit auch für die Arbeitgeber einen Mehrwert.“ Das Besondere beim Betrieb aus Leutkirch sei, dass nicht nur die Mitarbeiter neben ihrem „Job“ ehrenamtlich aktiv seien, sondern auch im hohen Maße die Firmeninhaber selber.

Deutlich sei dies bei der Übergabe der Urkunde an den Geschäftsführer der Signalgeräte-Firma Lohr, Robert Lohr, aus Reichenhofen geworden. „Das ist doch hier ein Heimspiel bei soviel anwesendem Blaulicht im Saal“, meinte der Laudator scherzhaft. Damit drückte er laut Mitteilung jedoch aus, wie sehr Robert Lohr in der ganzen Branche vernetzt ist. Egal ob es um den Ausbau von Fahrzeugen im Rettungsdienst oder des Katastrophenschutzes geht, Lohr sei ein engagierter und kompetenter Ansprechpartner. Dabei sei er als ehrenamtlicher Sanitäter und Ortsbeauftragter der Johanniter-Unfall-Hilfe in Kißlegg und Leutkirch selber ehrenamtlich tätig. Kein Wunder, wenn viele seiner 14 Mitarbeiter sowie seine Frau ebenfalls im Ehrenamt bei den Johannitern aktiv seien, heißt es im Bericht weiter.

„Das ehrenamtliche Engagement ist die tragende Säule im Bevölkerungsschutz. Die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und die Hilfsorganisationen sind darauf angewiesen, dass Arbeitgeber es ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, im Notfall auch während der Arbeitszeit unverzüglich in den Einsatz zu gehen“, wird Strobl in der Mitteilung zitiert.

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