Logos für Kultusministerium

 Logo-Entwürfe von Stephanie Rübsam, TGG11.
Logo-Entwürfe von Stephanie Rübsam, TGG11. (Foto: Bild: GSS)
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Um mit Lernenden erfolgreich – konzeptionell unter Abstandsregelungen – zu arbeiten, bedarf es beständiger Schülermotivation, einer eng gefassten Projektstruktur, einem klarem Briefing durch Auftraggeber und Lehrende. Dass gelungene Projektarbeiten mit Profilfachbezug auch während langer Fernlernphasen möglich sind, belegen die beiden Logodesign-Projekte der Klasse 11 im Profil Gestaltungs- und Medientechnik (GMT) am Technischen Gymnasium der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch im Zeitraum Februar bis Juni 2021.

Im ersten GMT-Projekt wurde das Logo für den beOnline, dem beo 2021 – Wettbewerb Berufliche Schulen der Baden-Württemberg Stiftung, entworfen. Der von der BW Stiftung ausgewählte beOnline-Logoentwurf stammt von Theresa Gosch und Annalena Schumacher.

Das erfolgreich durchgeführte beOnline-Logoprojekt erregte positives Aufsehen und wurde zum Auslöser für die Projektbeauftragung „Logodesign für Industrie 4.0/Lernfabriken“ durch das Kultusministerium Baden-Württemberg. Mitten im dritten Lockdown erreichte die 11. Klasse des TG dieser wertschätzende Projektauftrag.

Nachdem die Grundlagen des Projektmanagements und verschiedene Kreativmethoden in virtuellen Lernphasen geübt waren, startete das Logoprojekt im März 2021 mit einem Online-Briefing durch Vertreter des Kultusministeriums. Der nächste große Projektschritt war die Ausarbeitung von Moodboards, um mit gestalterischen Mitteln – wie Farben, Formen, Typografie, Bildern… – die Zielgruppe und das Szenario zum Auftrag zu visualisieren.

In Einzel- und Gruppenarbeiten und in kontinuierlichem Austausch wurden z. B. mit der 6-3-5-Methode zahlreiche Ideen verbal erfasst, reduziert visualisiert und die besten Ergebnisse zur Weiterbearbeitung ausgewählt. Alle scribbelten erste Logoideen und verbesserten unter Anleitung kritisch und kontinuierlich. So galt es z. B. die typografischen Bestandteile deutlicher zu fokussieren, aus „Industrie 4.0“ entstanden schon bald typografische Varianten wie „Lernfabrik 4.0. Baden-Württemberg“ oder „smart factory. BW“.

Highlight und krönender Abschluss war die hybride Projektpräsentation von elf von der Klasse zuvor ausgewählten Logoentwürfen vor Vertretern des Kultusministeriums. Mit Spannung wurde dann das Gutachterergebnis eine Woche später erwartet. Eine Jury aus 30 Expertinnen und Experten aus Bildung, Industrie und Wirtschaft stimmte mit überdeutlicher Mehrheit für die Logoentwürfe von Stephanie Rübsam.

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